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Neuruppin Feuerwehrleute dürfen weiter feiern
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuruppin Feuerwehrleute dürfen weiter feiern
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21:27 31.01.2013
GARZ

. Sechs Vertreter stimmten mit Ja, drei mit Nein, einer enthielt sich.

Nach der bisherigen Hausordnung dienten die Räume „ausschließlich zur Erfüllung der Aufgaben nach dem brandenburgischen Brand- und Katastrophenschutzgesetz“. Jetzt heißt es: „Generell zulässig sind Feiern im Feuerwehrgerätehaus, soweit der Grund für die Nutzung in der Person des Feuerwehrkameraden selbst liegt (zum Beispiel eigener Geburtstag) und gegen Zahlung einer Nutzungsgebühr in Höhe von 20 Euro“. Damit haben im Amt Temnitz nun 280 aktive Feuerwehrleute sowie die Ehrenmitglieder das Recht, jedes der amtsangehörigen Feuerwehrhäuser für private Zwecke zu mieten – für 20 Euro.

Wer nicht Mitglied der freiwilligen Feuerwehr ist, darf kein Feuerwehrhaus mehr für private oder kommerzielle Feiern benutzen. Einzige Ausnahme: In Katerbow und Netzeband dürfen auch Personen das Feuerwehrhaus mieten, die nicht in der Feuerwehr sind. Der Grund: In diesen beiden Dörfern gibt es keine anderen öffentlichen Gebäude, in denen man sich treffen kann. wer dort feiern will, muss allerdings im Dorf wohnen und zahlt – wenn er nicht in der Feuerwehr ist – 40 Euro.

Auch am Mittwoch entzündeten sich an dem Thema wieder zahlreiche Diskussionen: Bürgermeister Thomas Voigt wies auf die steigenden Strom- und Heizölpreise hin. Eigentlich müssten doch die, die im Winter Geburtstag haben, mehr zahlen, weil sie für ihre Feier heizen müssen. Und wer zahle der Gemeinde den Ausgleich bei kombinierten Feuerwehr- und Gemeindehäusern so wie in Garz?

Burghard Gammelin fragte, warum nicht auch Auswärtige die Häuser mieten dürfen. Wenn ein Rägeliner regelmäßig beim Theatersommer hilft, müsste der doch auch in Netzeband feiern dürfen.

Und warum koste ein kleines Feuerwehrhaus wie in Katerbow genauso viel wie das große in Walsleben?

„Man kann nicht jeden Einzelfall regeln. Wir haben über Jahre hinweg Dorfgemeinschaftshäuser betrieben ohne eine solche Regelung“, bemerkte Burghard Gammelin.

„Wir sind hier im Amt, nicht auf dem Basar“, beendete Thomas Voigt schließlich die Diskussion. Auch die Amtsdirektorin Susanne Dorn appellierte an den Amtsausschuss, das Thema nicht erneut aufzubauschen, sondern froh zu sein, dass man nun eine Regelung gefunden habe, mit der die Feuerwehrleute leben können. Bisher habe kein Feuerwehrmann ihr gegenüber die Hausordnung abgelehnt. Die 20 Euro pro Feier seien weder im Winter noch im Sommer kostendeckend.

Das Amt hatte die Hausordnung im vergangenen Jahr aufgestellt, weil das Walslebener Feuerwehrhaus immer wieder für private Feiern benutzt worden war. Dabei hatten Feuerwehrleute gegen das Rauchverbot verstoßen und es auch mit dem Jugendschutzgesetz nicht immer so genau genommen. Susanne Dorn wollte daraufhin private Feiern in Feuerwehrhäusern gänzlich verbieten (die MAZ berichtete). Feuerwehrleute hatten mit ihrem Austritt aus der Wehr gedroht. (Von Christian Kranz)

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