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Neuruppin Region wirbt gemeinsam auf der Grünen Woche
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuruppin Region wirbt gemeinsam auf der Grünen Woche
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00:21 31.01.2019
Gemeinsam werben für die Region: Akteure aus der Prignitz und Ruppin auf der Bühne in der Brandenburg-Halle. Quelle: Tourismusverband Prignitz
Berlin

Was für Neuruppin schon seit einigen Jahren gilt, das können jetzt auch die Besucher der Internationalen Grünen Woche von sich behaupten: Sie sind „fontanisiert“. Am Dichter und seinem 200. Geburtstag kam keiner vorbei, der die Brandenburg-Halle besuchte. Auch wenn Theodor Fontane und die Landesgartenschau in Wittstock/Dosse die herausragenden Werbeträger waren – am Ende trugen alle Akteure ihren Teil dazu bei, den Nordwesten und seine Reiseregionen bekannt zu machen.

Gemeinsamer Auftritt von Fontane und Laga

Das Konzept, Fontane-Jubiläum und Landesgartenschau zehn Tage lang gemeinsam an einem Stand zu vermarkten, ging aus Sicht der Beteiligten voll auf. „Wir sind dank der Marketingkooperation einheitlich als Region aufgetreten“, freute sich Neuruppins Fontane-Beauftragter Mario Zetzsche, der zudem nicht müde wurde, die vielen verschiedenen Veranstaltungen auf der Bühne zu bewerben. Am Donnerstag und Freitag gab es dazu Gelegenheit. Unterstützt von Gastronom Max Golde im werbewirksamen „Ruppiner Junge“-T-Shirt, den Sportlern des Ruppiner Radsportclubs und der Jugendkunstschule.

Laga-Geschäftsführer Christian Hernjokl hatte an jedem Tag sein achtköpfiges Promotion-Team im Einsatz, das den Gästen Flyer überreichte. Rund 65 000 Stück wurden verteilt. Ein wohl kalkulierter Aufwand. „An der Grünen Woche kommt man nicht vorbei“, wusste Hernjokl aus Erfahrung.

Vom „Stechlin“ zum Dixieland-Orchester

Während Angela Hundsdorfer aus FontanesStechlin“ rezitierte, war aus der Prignitz das Dixieland Orchester der Kreismusikschule in die Hauptstadt gereist und hatte den musikalischen Part im Bühnenprogramm übernommen. Sie läuteten die Nachmittagsvorstellung ein, zu der sich dann alle Akteure auf der Bühne versammelten und deutlich machten, dass für die Vermarktung der Region alle an einem Strang ziehen – Kreisgrenze hin oder her.

Wer was erleben will, hat neben Fontane und der Laga in diesem Jahr die Auswahl zwischen vielen Jubiläen und Geburtstagen. Perlebergs Bürgermeisterin Annett Jura warb für 150 Jahre Feuerwehr. Bodo Rückschlag, stellvertretender Vorsitzender des Tourismusverbandes, für 20 Jahre Elblandfestspiele in Wittenberge und Bürgermeister Bernd Dannemann mit Burgfräulein Vanessa Schmidt für 700 Jahre Stadtrecht in Putlitz. „Am 10. August brennt die Luft“, versprach Dannemann.

Der Prignitz-Sommer verbindet

Da fiel es dem Prignitzer Landrat Torsten Uhe leicht, alles noch einmal auf einen Nenner zu bringen: Mit einem Hinweis auf die Internetseite des Prignitz-Sommers, die ja seit kurzem verknüpft ist mit den Angeboten des regionalen Tourismusverbandes.

Für den Landkreis Ostprignitz-Ruppin hatte die Regionalentwicklungsgesellschaft Nordwestbrandenburg (REG) die Vergabe des Messestandes übernommen und eine Mischung aus alten Bekannten und neuen Gesichtern präsentiert. Organisatorin Andrea Schneider nahm etliche positive Einrücke mit. „Viele haben neue Kontakte geknüpft und neue Partner gefunden“, bilanzierte Schneider, die schon erste Gespräche für eine Beteiligung im kommenden Jahr geführt hat.

Jetzt schon an 2020 denken

Premiere feierte am Freitag am Prignitz-Stand die Schönhagener Mühle. Im Gepäck: Etliche Broschüren über das Radlerparadies Prignitz, Gläser voller Knieperkohl, die reißenden Absatz fanden, sowie Maultaschen mit Knieperkohlfüllung. Das Rezept kam an. „Trotz des Aufwands hat es viel Spaß gemacht. Wir haben viele neue Leute kennen gelernt“, erzählte Inhaberin Ronny Krummsdorf begeistert.

Beflügelt vom Zuspruch schmiedet Mike Laskewitz schon Pläne für 2020. Auf der Bühne soll dann die Prignitzer Museumslandschaft beworben werden. „Wer Interesse hat, kann sich gerne melden“, sagte der Geschäftsführer des Tourismusverbandes Prignitz, der in diesem Jahr mit vielen Besuchern rechnet, die sich auf der Grünen Woche informiert haben: „Wir hatten schon zur Halbzeit so viele Broschüren verteilt wie 2018 im gesamten Zeitraum.“

Von Stephanie Fedders

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