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Frühjahrsputz auf dem Bolzplatz

Nietwerder Frühjahrsputz auf dem Bolzplatz

In Nietwerder räumten am Sonnabend pünktlich zum Frühlingsanfang 20 freiwillige Helfer den Bolzplatz auf, um das Areal für die kommende Osterfeier des Neuruppiner Ortsteils herzurichten. Was früher eine Schutthalde war, ist heute ein gepflegter Anlaufpunkt für Freizeitkicker, Familien mit Kindern und ein Platz für Dorffeste.

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Von umgestürzten Bäumen, herabgefallenen Ästen und viel Laub befreiten die freiwilligen Helfer den Bolzplatz.

Quelle: Jan Philipp Stoffers

Nietwerder. Dem Aufruf des örtlichen Heimat- und Kulturvereines folgend, traten am Sonnabend rund 20 Einwohner aus Nietwerder zum traditionellen Frühjahrsputz auf Nietwerders Bolzplatz an.

Die freiwilligen Helfer befreiten das rund 5000 Quadratmeter große Areal in dem Neuruppiner Ortsteil von Laub und heruntergefallenem Geäst. „Wir mussten auch eine Pappel zersägen, die in einem Frühjahrssturm umgeknickt war“, sagt Ortsvorsteher Wolfram Händel.

Das Gelände bietet Platz für sportliche Aktivitäten wie Volley- und Fußball, als auch für das jährliche Sport- und Kinderfest. Jetzt, da Ostern vor der Türe steht, soll der Platz in neuem Glanz erstrahlen. Ortsvorsteher Händel ist stolz auf Nietwerders Einwohner. „Hier liegt kaum Müll herum, die Leute gehen pfleglich mit diesem Platz um und nutzen die Mülltonnen. Das war früher anders.“

Aus einer Schutthalde wurde ein gepflegter Spielplatz

Noch in den 50er Jahren war auf der Fläche eine Lehmkuhle, die irgendwann versandete, erinnert sich Wolfram Händel. Bis nach der Wende wurde der Platz als Schutthalde genutzt. „Als die Allee nach Nietwerder erneuert wurde, hatten die Verantwortlichen die alten Pflastersteine der Straße hier hergebracht. Überall lagen Müll und Scherben herum“, sagt der Ortsvorsteher. Vor rund zehn Jahren sprach der Ortsbeirat Nietwerder über den Bau eines Spielplatzes.

„Der Ort schien uns ideal“, so Wolfram Händel. Also wurde der Platz mit viel Hilfe und Initiative der Einwohner saniert, Spiel- und Klettergeräte für die Kinder wurden angeschafft, ein Volleyball- und ein Fußballfeld und eine Außen-Kegelbahn sowie eine Feuerstelle errichtet. Die viele Mühe hat sich bezahlt gemacht.

Gemeinschaftssinn und Traditionen halten die Bewohner zusammen

„Heute sehe ich täglich Familien mit ihren Kindern auf dem Spielplatz und Jugendliche, die dort Fußball spielen“, sagt Heidrun Händel. „Und bei solchen Putzaktionen spüre ich den Gemeinschaftssinn im Dorf“, sagt Wolfram Händels Ehefrau. „Und nicht wenige Menschen hier wissen das Engagement meines Mannes zu schätzen. Er animiert die Leute und ist konsequent.“

Wie viele andere Dörfer der Region hat Nietwerder mit dem Einwohnerschwund zu kämpfen. „Zum Glück sind in den vergangenen Jahren mehr Familien mit Kindern im Kita- und Grundschulalter hinzugekommen“, freut sich Wolfram Händel. Am Ostersonntag wird sich Nietwerder geputzt und geschmückt zum traditionellen Ostereiertrudeln präsentieren.

Ostereiertrudeln auf dem Bolzplatz in Nietwerder am Sonntag, 16. April ab 17 Uhr.

Von Jan Philipp Stoffers

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