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Neuruppin Hoffnung für Olaf Kamrath
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18:33 13.03.2013
NEURUPPIN

. Der offene Vollzug gilt als die letzte und wichtigste Stufe vor der Entlassung.

Olaf Kamrath, dessen reguläre Haftzeit 2016 endet, darf aber noch nicht wieder tagsüber arbeiten gehen oder im Verein Fußball spielen. Diese Lockerungen waren ihm gestrichen worden, weil gegen ihn erneut ermittelt worden war. Der Neuruppiner wurde beschuldigt, sich im Gefängnis mit einem Häftling zu einer Erpressung eines Mitgefangenen verabredet zu haben. Das Amtsgericht Eisenhüttenstadt sprach Olaf Kamrath jedoch von allen Vorwürfen frei. Der Freispruch ist noch nicht rechtskräftig, weil die Staatsanwaltschaft in Berufung ging (die MAZ berichtete).

Die ausstehende Verhandlung macht der Verteidigerin keine Sorgen. Denn das fragliche Telefonat mit der angeblichen Verabredung zur Erpressung wurde abgehört und aufgezeichnet. „Dazu sind keine zwei Meinungen möglich“, sagte Marlen Block und verwies auf das Urteil des Amtsgerichts. Zudem hatte auch der Staatsanwalt zurückrudern müssen. War vor dem Prozess wegen der vermeintlichen Erpressung noch von einer mehrjährigen Haftstrafe die Rede, hatte die Anklage dann selbst nur noch eine Strafe von drei Monaten für Kamrath gefordert.

Die Anwältin will jetzt aufs Ganze gehen und erneut die vorzeitige Entlassung ihres Mandanten beantragen. Mit ihrem bisherigen Antrag war Block wegen des Erpressungsverfahrens gescheitert. Ohne dieses hätte Olaf Kamrath vermutlich schon im August 2012 ein freier Mann sein können. Da hatte er zwei Drittel seiner Strafe verbüßt. Nun ist Block optimistisch. „Alle anderen Mitglieder der Bande sind auch vorzeitig entlassen worden.“

Die Staatsanwaltschaft ist weiter gegen eine vorzeitige Entlassung von Olaf Kamrath. Der Grund: Sie glaubt, dass der Neuruppiner seine Straftaten nur verdrängt, aber nicht aufgearbeitet und bereut hat. Die Anklagebehörde stützt sich dabei auf ein Gutachten, das zu diesem Schluss kommt. „Das ist Quatsch“, sagte Verteidigerin Block. Demnach ist der Gutachter nur deshalb zu seiner Bewertung gekommen, weil Olaf Kamrath sein Urteil während der Haft nicht noch mal gelesen, sondern zur Seite gepackt hat. „Ich weiß doch, was ich gemacht habe“, habe ihr Mandant gesagt, so Block. Und betont: „Er bereut das.“ (Von Andreas Vogel)

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