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Neuruppin Neuruppin: Hort schließt wegen des Streiks
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00:39 13.04.2018
Der Hort Hummelnest an der Rosa-Luxemburg-Schule hat Platz für bis zu 160 Kinder. Quelle: Peter Geisler
Neuruppin

Etliche Eltern werden die Folgen des Warnstreiks im öffentlichen Dienst am Mittwoch in Neuruppin direkt zu spüren bekommen. Mitarbeiter der Stadtverwaltung und der Kreisverwaltung in Neuruppin wollen sich am Mittwoch an den Arbeitsniederlegungen beteiligen.

In der Stadt Neuruppin haben konkret die Erzieherinnen im Hort Hummelnest an der Rosa-Luxemburg-Grundschule angekündigt, ihre Arbeit niederzulegen. Die Stadtverwaltung kann den Betrieb des Hortes deshalb nicht mehr gewährleisten, sagte Neuruppins Sozialdezernent Thomas Fengler gestern. Bürgermeister Jens-Peter Golde hat verfügt, dass der Hort Hummelnest am Mittwoch geschlossen bleibt.

Mit 160 Plätze ist er einer der größten Schulhorte in Neuruppin. Leider könne die Stadt den betroffenen Eltern diesmal auch keinen anderen Platz für ihre Kinder in einem anderen Hort anbieten, so Fengler.

Neuruppin kann keine Ersatzplätze anbieten

Die Streiks treffen die Gemeinden zu einem schwierigen Zeitpunkt. Zurzeit seien noch viele Erzieherinnen und Erzieher krank und die Stadt habe ohnehin Probleme, alle städtischen Kindereinrichtungen offen zu halten.

Die Gewerkschaft Verdi hat nicht nur Erzieher zum Warnstreik aufgerufen, sondern auch andere Mitarbeiter der Kommunalverwaltungen. Vor der Kreisverwaltung an der Heinrich-Rau-Straße wollen sie ihrer Forderung Luft machen.

Verdi verlangt für die deutschlandweit 2,3 Millionen Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Kreise, Städte und Gemeinden derzeit rund sechs Prozent mehr Einkommen, mindestens aber 200 Euro im Monat. Die Arbeitgeber lehnen die Forderung bisher ab. Mitte April sollen die Tarifverhandlungen weitergeführt werden.

Von Reyk Grunow

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