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Neuruppin Illegaler Müll im Neubaugebiet
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuruppin Illegaler Müll im Neubaugebiet
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17:08 07.02.2018
Illegal abgestellter Sperrmüll am Glascontainer. Quelle: Jonas Nayda
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Neuruppin

Immer wieder beklagen sich Anwohner aus dem Neuruppiner Neubaugebiet über vermüllte und verdreckte Plätze in ihrer Nachbarschaft. In der Otto-Grotewohl-Straße werde bei den Glascontainern in der Nähe des Eingangs zum Mehrgenerationenhaus „Krümelkiste“ häufig unerlaubt Sperrmüll abgeladen. Auch bei den Containern in der Artur-Becker-Straße gebe es dieses Problem.

Anwohner beschweren sich über Müllecken in der Neuruppiner Artur-Becker-Straße. Quelle: privat

Heinz Maier, ein Anwohner aus der Otto-Grotewohl-Straße, macht seinem Ärger Luft: „Dort liegt so viel Unrat, es ist eine Schande“, sagt er am MAZ-Lesertelefon.

Bekanntes Problem

Der Neuruppiner Wohnungsbaugesellschaft, die einen Großteil der Häuser im Neubaugebiet verwaltet, ist das Müll-Thema bereits bekannt. Deren Geschäftsführer Robert Liefke ist dennoch froh über jeden weiteren Hinweis aus der Bevölkerung. „Wir versuchen mit der Kommune zu klären, wie wir in Zukunft für mehr Sauberkeit sorgen können“, sagt Liefke. Nötig wären dazu etwa überplanmäßige Einsätze der Reinigungsfirma.

Robert Liefke appelliert auch an die Vernunft der Anwohner, ihr Wohngebiet nicht weiter zu vermüllen, denn das schade der Attraktivität des gesamten Viertels. „Es ist natürlich ärgerlich, aber wir können nicht immer alles sofort weg machen“, sagt er.

Niemand zur Stellungnahme bereit

Für die öffentlichen Flächen bei den Glascontainern ist die Stadt zuständig. Aufgrund des hohen Krankenstandes bei den Mitarbeitern des Stadtservices war dort allerdings niemand zu einer Stellungnahme bereit.

Ein Anwohner beschwert sich über eine Müllecke in der Neuruppiner Otto-Grotewohl-Straße. Quelle: Jonas Nayda

Der illegal abgeladene Müll ist jedoch nicht das einzige Problem. Offenbar sind einige Kunden des nahegelegenen Ruppiner Einkaufszentrums zu faul, ihre Einkäufe bis nach Hause zu tragen und schieben die Einkaufswagen bis in die Siedlung hinein. Dort blieben sie dann manchmal tagelang stehen.

Einkaufswagen vom Gelände des Einkaufszentrums zu entfernen ist laut Hausordnung verboten. Ein Sprecher des dortigen Kaufland-Supermarktes erklärte, dass beinahe täglich Mitarbeiter des Markes ins angrenzende Wohngebiet geschickt würden, um die Wagen wieder zurückzuholen. Eine andere technische Lösung für dieses Problem sei derzeit aber noch nicht geplant.

Von Jonas Nayda

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