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Neuruppin Wildunfälle vermeiden
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuruppin Wildunfälle vermeiden
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13:40 07.10.2018
Der Dachs wurde angefahren – im Herbst haben Wildunfälle auf den Straßen Brandenburgs Hochsaison.
Neuruppin

Wildunfälle sind in Brandenburg an der Tagesordnung. Das Land mit den zahlreichen Wäldern gehört bundesweit zur Spitze auf der Wildunfall-Liste. Im Herbst ist die Gefahr, bei Wildunfällen zu Schaden zu kommen, am größten.

In Brandenburg ist fast jeder zweite Unfall außerhalb von Ortschaften ein Wildunfall. Im vergangenen Jahr waren 17 092 Fahrzeuge in Unfälle mit Wildtieren verwickelt, 2016 waren es noch 16 494 Fahrzeuge. Darüber hinaus gibt es nach Angaben des Ministeriums für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft eine erhebliche Dunkelziffer bei Wildunfällen.

Tritt bei derartigen Unfällen kein Schaden an Fahrzeugen und Personen auf, werden diese oftmals auch nicht angezeigt. Wildunfälle mit kleineren Wildtieren wie Hasen, Kaninchen, Waschbären und Füchsen werden oft gar nicht erfasst. Unfälle gibt es vor allem auf Straßen in Wäldern und an landwirtschaftlichen Nutzflächen. Allerdings kommt es auch immer wieder auf Eisenbahnschienen zu Wildunfällen.

Jeder Wildunfall ist anzuzeigen

Wildwarnreflektoren, Leitplanken oder Wildzäune sind nicht unbedingt ein hundertprozentiger Schutz. Auch an diesen Streckenabschnitten können Tiere auf die Fahrbahn gelangen. Die Oberste Jagdbehörde des Landes Brandenburg weist deshalb noch einmal darauf hin, dass gemäß Paragraph 27 des Jagdgesetzes eine Meldepflicht bei Zusammenstößen zwischen Kraftfahrzeugen und Wild besteht.

Eine solche Meldung muss bei jedem Unfall mit Wild abgesetzt werden, unabhängig davon, ob das Wild beim Unfall getötet wurde oder sich scheinbar unverletzt entfernt hat.

Wer angefahrenes Wild ohne Meldung am Straßenrand zurücklässt, verstößt gegen das Tierschutzgesetz. Gemeldet werden sollte der Unfall der nächsten Polizeidienststelle oder dem Rettungsdienst und Katastrophenschutz. Wegen des Wildschadens ist der zuständige Jagdausübungsberechtigte zu verständigen Aber auch die nächste Forst- oder Polizeidienststelle kann in solch einem Fall informiert werden.

Von Cornelia Felsch

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