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Neuruppin Senioren zahlen vorerst nicht mehr
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16:32 11.10.2018
In der Villa an der Franz-Künstler-Straße treffen sich vor allem Seniorengruppen. Quelle: Andreas Vogel/Archiv
Neuruppin

Für das Haus der Begegnung in Neuruppin wird es vorerst keine neuen Gebührensätze geben. Eigentlich hätten die Stadtverordneten in dieser Woche geänderte Kosten beschließen sollen. Doch Bürgermeister Jens-Peter Golde hat die die Vorlage aus der Verwaltung überraschend von der Tagesordnung streichen lassen.

Schon im Sozialausschuss Anfang September hatte sich gezeigt, dass nicht alle Angeordneten mit dem Papier aus dem Rathaus glücklich sind. 2017 hatten die Stadtverordneten geplante neue Gebühren fürs Haus der Begegnung abgelehnt.

Mietsätze sollen jetzt völlig neu berechnet werden

Damals störten sich die Abgeordneten an verschiedenen Punkten. Auch daran, dass die Gebühren nur sehr geringfügig steigen sollten, was für viele Mieter aber schon ein Problem darstellt.

Jetzt kündigte Sozialdezernent Thomas Fengler an, dass die Mietkosten nicht nur geringfügig überarbeitet sondern völlig neu berechnet werden sollen. Bis dahin bleibt es bei den bisherige Kosten.

Die Stadt vermietet die Räume im Haus der Begegnung an der Franz-Künstler-Straße unter anderem an Vereine, Seniorenkreise und Selbsthilfegruppen. Rund 515 Veranstaltungen fanden dort im vergangenen Jahr statt.

Einnahmen decken nur einen Bruchteil der Kosten

Insgesamt kostet das Haus der Begegnung Neuruppin im Jahr knapp 140.000 Euro. Durch die Miete für Veranstaltungen erwartet die Stadtverwaltung Einnahmen von rund 11.000 Euro.

Neuruppin hatte die imposante Villa an der Franz-Künstler-Straße vor Jahren als Erbe überlassen bekommen – unter der Maßgabe, sie für einen sozialen Zweck zu nutzen. Seit Jahren ist die Rede davon, dass das alte Gebäude eigentlich dringend saniert werden müsste.

Die Kosten wären so hoch, dass zwischenzeitlich schon über einen Umzug der Einrichtungen aus dem Haus diskutiert wurde. Die Senioren lehnten das bisher aber vehement ab.

Von Reyk Grunow

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