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Klein, aber fein

Die Heinrich-Rau-Schule in Rheinsberg präsentierte sich beim Tag der offenen Tür Klein, aber fein

„Eine überschaubare Ganztagsschule mit speziellen Angeboten“ – so steht es auf dem Flyer, der am Sonnabend allen Eltern ausgehändigt wird, die zum Tag der offenen Tür in die Rheinsberger Heinrich-Rau-Schule gekommen sind.

RHEINSBERG. . Am Eingang werden die künftigen Siebtklässler und ihre Eltern von Mitgliedern des Kollegiums begrüßt, die denn gern bereit sind, den Neugierigen für eine Führung zur Seite zu stehen. Dabei können sich alle ein Bild davon machen, dass eine kleine Schule mit einem großen Angebot aufwarten kann.

Die Klassenzimmer – viele davon mit moderner Technik ausgestattet – wurden liebevoll hergerichtet, um den Sekundarschülern in spe zu demonstrieren, was an der Schule geboten wird. Im Biologieraum sind alle Tische mit Modellen bestückt, aufgeschlüsselt nach Lehrstoff der verschiedenen Klassenstufen. In der vorderen Bank stehen Tierpräparate, dazu Skelette, Mikroskope und DNS-Modelle. Ein ehemaliger Schüler gibt Antworten auf alle Fragen. Im Chemieraum gegenüber stehen Versuchsanordnungen aufgebaut. Neugierig verfolgt Darius Zuchpäch die Erklärungen der Lehrerin. Sein Vater ist bereits sicher, dass Darius ab August hier lernt. „Eine schöne Schule“, findet der Rheinsberger. Andere Schulen wird er auch gar nicht mehr besichtigen.

In der Aula findet derweil noch eine kurze Generalprobe für das Programm statt. Neben den Darbietungen der Wahlpflichtkurse werden auch Szenen aus dem Musical aufgeführt, das vor einer Woche im Schlosstheater Premiere und vier ausverkaufte Vorstellungen hatte. Die musikalisch-künstlerische Erziehung ist denn auch eines der Standbeine der Schule, ebenso wie die Talentförderung beim Fußball in Zusammenarbeit mit dem MSV. Darüber hinaus stehen Arbeitsgemeinschaften zur Verfügung, von denen eine verpflichtend von jedem Schüler gewählt wird. Das gehört zur Ganztagsschule. Neben zwölf angebotenen AGs ergänzen Kooperationsverträge mit anderen Vereinen das Angebot.

Ebenfalls wichtiges Element des pädagogischen Konzeptes ist die integrative Form des Unterrichts. Die zwei Klassen jedes Jahrgangs werden in drei Kursen auf jeweils unterschiedlichem Leistungsniveau unterrichtet – das kommt der individuellen Förderung jedes einzelnen Schülers zugute. Davon sind auch die Eltern von Tanja Mewes überzeugt. Die Schülerin aus Lindow will ab dem neuen Schuljahr ebenfalls in Rheinsberg zur Schule gehen. „Die Ganztagsschule ist ein gutes Konzept“, findet ihre Mutter. „Die Hausaufgaben können gleich in der Schule erledigt werden.“

Ein weiterer Vorzug ist die Berufsvorbereitung. In Zusammenarbeit mit der DGB-Bildungsstätte in Flecken Zechlin gibt es für die Klassen 8, 9 und 10 eine Projektwoche zum Informieren und Ausprobieren. Eine jährliche Ausbildungsplatzbörse bietet weitere Orientierung – auch Bewerbungsunterlagen kann ein Schüler beim Wunschbetrieb abgeben, wenn dieser schon feststeht.

Derzeit lernen 202 Schüler in acht Klassen. „Wir haben kontinuierlichen Zuwachs“, sagt Julitha Linke, stellvertretende Direktorin. „Aber unsere räumlichen Kapazitätsgrenzen sind nicht voll ausgeschöpft. Im Prinzip könnten wir auch dreizügig fahren.“ (Von Regine Buddeke)

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