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Neuruppin Molchow feiert den Sommer und Fontane
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuruppin Molchow feiert den Sommer und Fontane
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00:18 06.07.2017
Nach zähem Ringen steht die Fontanefigur in Molchow. Quelle: Jan Philipp Stoffers
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Molchow

Trotz des angekündigten Regenwetters wollten sich die Einwohner Molchows ihr traditionelles Sommerfest nicht vermiesen lassen. „Wir werden das Fest wie geplant durchziehen“, sagte auch Ortsvorsteher Uwe Schürmann.

Und so fanden sich am Sonnabend zahlreiche Besucher auf Molchows zentralem Dorfplatz ein. Vor den wiederkehrenden Regenschauern fanden die Feiernden Schutz unter Zelten und ließen sich mit schmackhaften Gerichten von Peer Ettels Feldküche verwöhnen. Orgelspieler Norbert Gast aus Rheinsberg wusste seine Zuhörer zur Kaffeezeit mit lustigen Anekdoten zu unterhalten.

Jede Menge Kuchen trotz kurzzeitigem Stromausfall

Dafür waren nicht weniger als 27 Blechkuchen und Torten für die Gäste aufgetischt worden – bereitgestellt von den Molchower Landfrauen und etlichen freiwilligen Helfern. „Wir mussten zwar etwas umplanen, weil wir am Freitagvormittag mit dem Backen anfangen wollten, was aber wegen eines örtlichen Stromausfalls nicht möglich war“, sagt Heidrun Kuphal. Und der dauerte immerhin fast den gesamten Vormittag an. „Aber wir sind dennoch rechtzeitig fertig geworden.“ Während sich der eine die köstlichen Kuchenleckereien munden ließ, trainierten wieder andere das eine Stückchen Kuchen zu viel an der Torwand ab.

Auf dem Höhepunkt des Sommerfestes schwangen sich zahlreiche „waghalsige“ Fahrer auf ihre Vehikel für das Rasentraktor-Rennen. Mit kniffligen Aufgaben wie etwa dem Zerstechen eines Luftballons während der Fahrt, dem Rückwärtseinparken und dem Slalomfahren wurden die Fahrkünste der Teilnehmer auf die Probe gestellt – zur Freude der Zuschauer.

Vom Wohnzimmer auf den Dorfplatz: „Theo“ wacht über Molchow

Erstmals „wachten“ über dem Fest die wohlwollenden Blicke der vor Kurzem auf dem Molchower Dorfplatz aufgestellten Fontanefigur. Ein Jahr lang hat sich Uwe Schürmann um die Genehmigung bemüht, eine der begehrten Figuren des Bildhauers Ottmar Hörl aufstellen zu dürfen. „Ich hatte mich schon an den Theo gewöhnt, der stand ja nun ein ganzes Jahr in meinem Wohnzimmer“, sagte der Ortsvorsteher mit einem Schmunzeln. Mehrere Bauausschüsse mussten passiert, ein Vertrag über die Instandhaltungskosten mit der Stadt Neuruppin abgeschlossen sowie die Erlaubnis von Edis, Telekom und den Neuruppiner Stadtwerken eingeholt werden – für ein 80 Zentimer tiefes und 25 Zentimer breites Fundament. „Aber nun bin ich sehr zufrieden“, so Schürmann. „Da steht er endlich und wacht über Molchow.“

Von Jan Philipp Stoffers

Bei den einen war es die offen nach außen getragene politische Gesinnung, die den Angeklagten offensichtlich nicht passte, die anderen griffen sie tätlich an, weil sie Ausländer waren. Deshalb müssen sich zwei Wittstocker seit Freitag unter anderen wegen gefährlicher Körperverletzung und Volksverhetzung vor dem Landgericht Neuruppin verantworten.

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