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Neuruppin Einbruch in Autohaus
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuruppin Einbruch in Autohaus
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00:23 14.10.2018
Symbolbild Quelle: dpa
Neuruppin

Eigentlich sollte am Donnerstag gegen den 35-jährigen Christian E. vor dem Neuruppiner Amtsgericht verhandelt werden. Er ist des gemeinschaftlichen Einbruchsdiebstahls angeklagt.

Angeklagter erschien nicht

Doch der Angeklagte zog es vor, nicht zum Termin zu erscheinen. Daraufhin erließ das Gericht einen Haftbefehl. Das kann der Richter, wenn der Angeklagte der Hauptverhandlung unentschuldigt fernbleibt. Im vorliegenden Fall dient der Haftbefehl dazu, die ordnungsgemäße Durchführung des Strafverfahrens zu sichern.

Einbruch in Autohaus mit mehreren

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten vor, am 14. Dezember 2014 gemeinsam mit drei weiteren Männern zwischen 16 und 23.30 Uhr in das Autohaus Treskow eingestiegen zu sein. Dabei soll das Quartett zuvor ein Fenster eingeschlagen haben und so in die Räume gelangt sein.

Aus der aufgebrochenen Trinkgeldkasse im Werkstattbereich entwendeten sie zwischen 200 und 300 Euro Bargeld. Außerdem entfernten sie mit einer Flexmaschine den Wandsafe gewaltsam aus seiner Verankerung. Den Tresor konnten die Einbrecher jedoch nicht vor Ort öffnen, deshalb nahmen sie ihn mit.

Geld und Fahrzeugschlüssel geklaut

In dem Safe befanden sich neben 3564 Euro auch mehrere Fahrzeugschlüssel. Zudem stahlen die Täter noch Werkzeug und den Zentralschlüssel der Schließanlage.

Mit dieser Beute machten sich die vier davon – in einem Auto der Marke Skoda Superb. Den Schlüssel zu diesem Fahrzeug hatten sie zuvor gefunden. Mit dem gestohlenen Fahrzeug fuhren sie dann vom Hof. So jedenfalls hat sich das Geschehen nach Meinung der Staatsanwaltschaft abgespielt. Sie sieht in der Tat ein Vergehen des gemeinschaftlichen Diebstahls in einem besonders schweren Fall.

Zu dem Termin am Donnerstag waren Zeugen geladen, die unverrichteter Dinge wieder nach Hause gehen mussten beziehungsweise denen das Gericht noch rechtzeitig Bescheid geben konnte, dass sie sich nicht erst auf den Weg zu machen brauchten. Gegen die drei mutmaßlichen Mittäter wird vor einem anderen Gericht verhandelt.

Angeklagter entgeht seinem Schicksal nicht

Auch für Christian E. gilt, wie ein bekanntes Sprichwort sagt „aufgeschoben ist nicht aufgehoben“. Denn der Angeklagte hat durch sein Nichterscheinen vor Gericht zwar noch eine Galgenfrist. Doch irgendwann wird ein Prozess gegen ihn angesetzt werden, wenn ihn die Polizei festgenommen hat.

Von Dagmar Simons

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