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Neuruppin Nachwuchskünstler stellen Bilder aus
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuruppin Nachwuchskünstler stellen Bilder aus
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17:45 10.11.2016
Lara Linde zeichnete in der zweiten Runde Kekse und Limo. Quelle: Peter Geisler
Neuruppin

Lara (12) steht mit ihrer Mutter im Eingangsbereich des Alten Gymnasiums in Neuruppin und wackelt nervös von einem auf den anderen Fuß. „Ich bin so aufgeregt“, flüstert sie. Lara hat am Zeichenwettbewerb „Jugend zeichnet“ teilgenommen. Nun sollen die Preise für die besten Werke vergeben werden.

Rege Teilnahme unter den Nachwuchskünstlern

343 Jungen und Mädchen aus dem Landkreis Ostprignitz-Ruppin im Alter von sechs bis 21 Jahren haben sich an dem von der Jugendkunstschule Neuruppin veranstalteten Wettbewerb beteiligt. Donnerstagnachmittag überreichte Neuruppins Bürgermeister Jens-Peter Golde (Pro Ruppin) die Preise: Reisen und ein Ausstellungsbesuch in Berlin, Hamburg und München.

Die Idee zu dem Wettstreit um die besten Bilder geht auf den Rheinsberger Künstler Hendrik Schink zurück. „Die Fertigkeiten, mit seinem kostbarsten Element, dem ersten Werkzeug – den Händen – umzugehen, hat in den letzten 20 Jahren nachgelassen“, sagte Schink in seiner Rede vor den etwa 100 Leuten bei der Vernissage. Der Wettbewerb sollte die Lust am Zeichnen wieder wecken und fördern. Denn wenn er etwas zeichne, „macht der Künstler sich ein Bild von etwas, begreift, warum die Blüte auf diese Weise wächst, und sieht die Welt mit eigenen Augen“. Deshalb habe man sich auch nur nach elementaren Strichen gerichtet, für die Benutzung von Farbe gab es keine Pluspunkte.

Eins der im Alten Gymnasium ausgestellten Zeichnungen der Schüler. Quelle: Peter Geisler

Lara hat eine Zeichnung eines Obstkorbes eingesendet. Ein Werk, das die Jury überzeugte: Lara wurde in die zweite Runde, zum Vorzeichnen in die Kunstschule, eingeladen. Sie und 39 andere Teilnehmer zwischen zehn und 21 Jahren mussten unter den Augen der Jury eine altmodische Limoflasche und Butterkekse zeichnen.

Den Zeichenfokus legten die Veranstalter auf den bildnerisch-darstellerischen Vorgang, den generellen Bildaufbau, die Perspektive und die Technik. Die einzige Vorgabe für das erste Bild lag im Motiv und dem Zeichenmittel. Die Nachwuchskünstler durften unter anderem mit Kohle, Blei-und Buntstift ihren Ideen zur Darstellung der Natur freien Lauf lassen.

Die Konkurrenz war groß

Keine einfache Aufgabe, aber auch die Teilnehmer haben es der vierköpfigen Jury nicht leicht gemacht, so Schink. „Wir hatten es echt schwer“, sagte der Fachbereichsleiter für Bildende Kunst an der Jugendkunstschule. „Die Qualität der Bilder lag sehr nah beiein­ander“. Auch Bürgermeister Golde war von den Werken beeindruckt. „Da steckt viel Potenzial drin“, so Golde. Bis andere ihr Potenzial beweisen können, dauert es eine Weile. Der nächste Wettbewerb soll 2018 stattfinden.

Die Erst-bis Drittplatzierten des Wettbewerbs im Alter von sechs bis 21 Jahren. Sie fahren nun nach Berlin, Hamburg oder Berlin. Quelle: Peter Geisler

So lange muss Lara nicht warten. Für sie geht es bald schon nach München. Denn sie hat den ersten Platz in der Altersstufe der Fünft- bis Siebtklässler belegt. Mit ihr den ersten Platz belegten Luise Wölke (8. bis 10. Klasse) und Carolin Weingart (11. Klasse bis 21 Jahre).

Von Lisa Neumann

Am Donnerstagvormittag konnten sich Kinder und Erwachsene mit Handicap kostenfrei auf dem Martinimarkt vergnügen. Zwei Stunden lang waren die Fahrgeschäfte geöffnet. Großer Renner bei den Fahrgeschäften war der „Breakdancer“ und der „Autoscooter“.

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