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Neuruppin Neue Molchowbrücke wird teurer
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuruppin Neue Molchowbrücke wird teurer
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17:44 13.07.2018
So oder so ähnlich stellen sich die Planer die neue Brücke in Molchow vor. Quelle: Stadt Neuruppin
Molchow

Die neue Brücke über den Rhin in Molchow wird aller Voraussicht nach teurer als zuletzt bekannt. Auch wenn bisher noch niemand sagen kann, wie viel sie kosten wird.

Im Rathaus liegen derzeit vier Angebote für den Brückenbau vor. Baudezernent Arne Krohn hatte zunächst nur von drei Angeboten gesprochen (die MAZ berichtete), hat sich nun jedoch korrigiert. Eines der Angebote beziehe sich lediglich auf die landschaftspflegerischen Arbeiten rundherum, die die Stadt auch ausgeschrieben hatte, sagte er nun.

Derzeit sei die Stadtverwaltung noch dabei die eingereichten Unterlagen der Baufirmen zu prüfen. Einzelheiten will der Baudezernent deshalb auch noch nicht nennen. Nur so viel: „Alle Angebote liegen über dem Kostenrahmen.“ Wie sehr darüber, lässt er zunächst offen.

Sondersitzung Ende August

Für den 27. August ist eine Sondersitzung des städtischen Hauptausschusses und der Stadtverordnetenversammlung geplant. Sie sollen entschieden, ob die Stadt eines der Angebote annehmen wird oder ob die Ausschreibung wiederholt werden soll. Die Abgeordneten müssen auch entscheiden, wie die Stadt gegebenenfalls die Zusatzkosten bezahlen soll.

Seit Jahren sorgt die Molchowbrücke für Streit zwischen Stadt und Ortsbeirat. Letzterer hält die Pläne aus dem Rathaus für überzogen und zu teuer. Die Stadtverwaltung lehnt einen alternativen Vorschlag des Ortsbeirates als unrealistisch ab.

Eigentlich sollten die Arbeiten längst begonnen haben und sogar schon abgeschlossen sein. Im Frühjahr muss die Stadtverwaltung ihre Kalkulation jedoch schon einmal deutlich nach oben korrigieren. Damals hieß es, die Naturschutzauflagen kosten viel mehr, als eingeplant war.

Baustart zuletzt für Oktober geplant

Statt vorgesehener 20.000 Euro seien wegen der Vorgaben des Landkreises nun fast 200.000 Euro dafür nötig. Die Kreisverwaltung legt jedoch Wert auf die Feststellung, dass die Auflagen völlig üblich und nicht höher seien als bei anderen vergleichbaren Bauten.

Der Baubeginn für die neue Brücke war mehrfach verschoben worden. Zuletzt nannte Arne Krohn den Oktober als Starttermin. Im April 2019 könnte die Überführung dann fertig sein.

Geplant ist eine Brücke für Fußgänger und Radfahrer. Das Bauamt der Stadt hatte Kosten von rund 740.000 Euro angesetzt, die schon vor der Ausschreibung auf etwa 900.000 Euro gestiegen waren.

Von Reyk Grunow

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