Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Neuruppin Neue Website und neues Magazin für Neuruppin
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuruppin Neue Website und neues Magazin für Neuruppin
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:30 27.11.2018
Kristina Hannaleck und Bernd Oeljeschläger beim Montagssalon. Quelle: foto: Mundt
Neuruppin

Spannende Vorträge und eine engagierte Diskussion: Der Montagssalon im Bürgerforum in dieser Woche hat offenbar einen Nerv getroffen. Veranstaltet wird er in regelmäßigen Abständen jeweils Montags von der Brandenburger Agentur für Kultur und Kreativwirtschaft.

Netzwerken in Neuruppin

Es kommen Künstler und andere schöpferisch Aktive und tauschen sich aus. Diese Woche trug der Abend das Motto „Vernetzen? Unbedingt!“ und es haben zwei ihre Projekte vorgestellt, die schon feste Mitglieder der montäglichen Runde sind: Kristina Hannaleck (49) und Bernd Oeljeschläger (50).

Hannaleck hat über ihre Internetseite www.neuruppin.net gesprochen. Die Informations- und Nachrichtentechnikerin berät Unternehmen in Social-Media-Strategien. Mit ihrer im März gestarteten Internetseite neuruppin.net möchte sie es Neuruppiner Unternehmen und Künstlern erleichtern, miteinander in Kontakt zu treten.

Einzelpersonen oder ganze Unternehmen stellen sich in einem kleinen Eintrag vor und machen ihre Kontaktdaten sichtbar. Außerdem können sie ihre Seiten in den sozialen Netzwerken verlinken – wie etwa auf Facebook, Twitter oder Instagram. Auch nach Veranstaltungen in Neuruppin und Umgebung lässt sich auf Hannalecks Seite stöbern.

Hannaleck will auch vermitteln

Ihr ist es wichtig, mit ihrer Seite eine Vermittlerin zwischen der Kultur und der Wirtschaft zu sein. „Wie lassen sich Unternehmen für Kultur begeistern?“ fragt sich Kristina Hannaleck. Unternehmen haben oft keine Ideen. „Künstler können inspirieren.“ Sie könnten Konzepte entwickeln. Etwa wie sich eine Skulptur vor dem Unternehmenssitz mit Licht in Szene setzen lässt. „Ich würde da gerne vermitteln.“ Auf neuruppin.net können Interessierte dafür schon mal nach Unternehmen und Künstlern suchen.

Bernd Oeljeschläger ist indes weniger online als offline unterwegs. Er hat sein Magazin vorgestellt. Das geht nächste Woche in den Druck und trägt den Namen „Ruppiner Land. Kultur, Natur und Leben in der Region“. Es wird lange Artikel beinhalten, die sich mit eben jenen Themen auseinandersetzen. Und es soll sich mit Menschen und ihren Geschichten in Neuruppin und Umland beschäftigen. Die Idee kam gut an.

Und dann begann die Diskussion

Dann präsentierte der Verleger Oeljeschläger den knapp 20 Anwesenden das Titellayout. Und die Diskussion begann. Das Foto zeigt die Sicht vom Ruppiner See aus auf die zwei Türme der Klosterkirche, groß im Vordergrund ist der Parzival zu sehen. Der einen war es zu sehr Postkartenansicht, dem anderen zu viele Details. Dem einen war die Schrift zu kindisch, die andere hätte sich ruhigere Farben gewünscht. Und dann fiel sogar der Satz: „Wenn ich das Heft so im Kiosk sehen würde, ich würde es nicht kaufen.“

Es gab aber auch positives Feedback. So waren die meisten begeistert vom Layout im Innern des Magazins. Und einigen gefiel auch der Titel, wie er war.

Heft erscheint pünktlich vor Weihnachten

„Ich werde die Hinweise von heute Abend noch mal alle sehr beherzigen“, sagt Bernd Oeljeschläger nach der Diskussion. Er sei dankbar dafür. Lange saß er mit seinen Mitarbeitern an dem Heft und hatte natürlich den Lesermarkt unter die Lupe genommen. Eine offene Runde wie der Montagssalon mit zukünftigen potenziellen Lesern sei aber immer sehr bereichernd, so Oeljeschläger. Er sagt jedoch auch: „Das Layout steht, der Titel steht. Das einzige, das noch nicht sicher ist, ist das Titelbild.“

Das Heft wird einmal im Jahr erscheinen und mit 8000 Stück an den Start gehen. Es soll im gesamten Westen Brandenburgs angeboten werden und 5 Euro kosten. Das erste Heft wird vor Weihnachten in den Läden liegen. Ab 17. Dezember können Leser es kaufen.

Von Annika Jensen

Die Kosten für die neue Molchowbrücke steigen immer weiter. Inzwischen liegen sie bei rund 2,5 Millionen Euro. Mehrere Neuruppiner Stadtverordnete fragen jetzt, ob es nicht besser ist, die Arbeiten zu stoppen.

27.11.2018

Ein Jugendcafe in der Neuruppiner Innenstadt, mehr Technik im Unterricht und mehr Angelstellen am See: Siebentklässler der Evangelischen Schule diskutieren derzeit mit Abgeordneten, wie die Kreisstadt attraktiver werden kann.

27.11.2018

Die Neuruppiner Adventgemeinde beteiligt sich an der Aktion „Kinder helfen Kindern“. Mehr als 500 Päckchen voller Weihnachtsüberraschungen wurden bereits gepackt.

27.11.2018