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Neuruppin Ein neuer Nachbarschaftstreff
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuruppin Ein neuer Nachbarschaftstreff
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14:52 05.12.2018
NWG-Chef Robert Liefke übergab den symbolischen Schlüssel an Regina Zube vom Demokratischen Frauenbund. Quelle: Bolko Bouché
Neuruppin

Mit einer Weihnachtslesung von Gudrun Vorreiter wird am Donnerstag ein Nachbarschaftstreff in der Neuruppiner Präsidentenstraße 77 eröffnet. Er wird zunächst zwei Tage in der Woche, jeweils dienstags und donnerstags von 14 bis 17 Uhr geöffnet haben und soll Anlaufstelle fürs Plaudern sein, sagte Antje Teuffert, die eigentlich das Mehrgenerationenhaus „Krümelkiste“ im Neubaugebiet betreut. Doch nun will Teuffert auch regelmäßig im Treff „Miteinander“ in der Präsidentenstraße vorbeischauen.

Miteinander von vier Partnern

Betrieben wird das „Miteinander“ von der Wohnungsgenossenschaft GWG, die in dem Gebiet der einstigen Bahnhofsvorstand über knapp 300 Wohnungen verfügt, der Neuruppiner Wohnungsgesellschaft NWG, mit rund 4500 Wohnungen der größte Vermieter in der Region, der Arbeiterwohlfahrt und dem Demokratischen Frauenbund.

„Man darf Senioren nicht einfach zu Hause sitzen lassen“, sagte Antje Teuffert. Sie hofft in dem Treff auf unterhaltsame Spielenachmittage, etwa bei Rommee, Skat oder Bingo, Buchlesungen und Beratungsangebote für Senioren. Auch eine kleine Handarbeitsgruppe könnte sich im „Miteinander“ regelmäßig treffen. Möglicherweise werden in dem Treff schon bald Pläne für gemeinsame Reisen geschmiedet. Angebote dazu könnte Christine Tschierske unterbreiten. Die frühere Kita-Leiterin und Chefin des Hauses der Begegnung hatte auch jahrelang „Reisen mit Herz“ angeboten. Tschierske wird jetzt ebenfalls regelmäßig im neuen Nachbarschaftstreff anzutreffen sein.

Die Küche ist bestellt

NWG-Chef Robert Liefke hatte schon seit Längerem die Idee für so einen Begegnungsraum. Dieser ist nun genau an der Stelle entstanden, wo Mitte der 1990er Jahre eine Gasexplosion das bis dahin dort stehende Mietshaus zerstörte und sieben Todesopfer forderte. Es brauche eben etwas Zeit, wenn sich mehrere Partner zusammentun, um etwas Gemeinsames anzubieten, so Liefke.

Am Dienstagnachmittag schauten sich die Kooperationspartner GWG, NWG, Awo und Demokratischer Frauenbund schon mal bei Kaffee und Kuchen in dem neuen Treff um. Dort fehlen zwar noch die Küche samt Kühlschrank. Aber diese seien schon bestellt, versprach NWG-Chef Liefke.

Im Bereich des neuen Treffpunktes, der ab Januar auch jeden ersten Freitag im Monat von 14 bis 17 Uhr geöffnet haben soll, leben mehr als 1200 Menschen.

Von Andreas Vogel

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