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Neuruppin 14 Bewerber für Chef-Posten im Rathaus
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuruppin 14 Bewerber für Chef-Posten im Rathaus
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00:22 07.12.2018
Die Stadtverordneten wählen am 17. Dezember einen Beigeordneten für Bürgermeister Jens-Peter Golde. Quelle: Peter Geisler
Neuruppin

Neuruppins Bürgermeister Jens-Peter Golde (Pro Ruppin) erhält wieder einen Beigeordneten, der ihn künftig vertreten wird. Wer das sein wird, das ist allerdings noch ein Geheimnis. Neuruppins Stadtverordnete werden Goldes Vertretung erst eine Woche vor Weihnachten, nämlich am 17. Dezember wählen.

Eine Frau, drei Männer

Klar ist, dass 14 Bewerbungen auf die Ausschreibung im Neuruppiner Rathaus eingegangen waren, darunter waren vier Frauen. Zu einem Bewerbungsgespräch wurden Ende September eine Frau sowie drei Männer eingeladen. Alle Kandidaten erfüllten die Voraussetzungen, heißt es in einer Vorlage für die Stadtverordneten. Das bedeutet, die Bewerber verfügen über eine mehrjährige Führungserfahrung im oberen Management einer öffentlichen Verwaltung oder bei einem Unternehmen. Sie könnten aber beispielsweise bisher auch im Justizdienst oder als Richter arbeiten. Golde wird am 17. Dezember den Stadtverordneten nur den Kandidaten vorschlagen, den er für den Besten hält. Denn als Bürgermeister hat Golde das Vorschlagsrecht.

Laut Kommunalverfassung dürfen Städte in Brandenburg ab einer bestimmten Größe einen oder mehrere Beigeordnete bestellen. Neuruppin hatte auch aus Kostengründen lange darauf verzichtet. Die damalige Sozialdezernentin Margarete Jungblut war zuletzt Beigeordnete in Neuruppin; als sie in den Ruhestand ging, wurde das Amt nicht wieder besetzt.

Aus Kostengründen verzichtet

Der oder die Beigeordnete wird wie der Bürgermeister für acht Jahre gewählt, der Verdienst beträgt 90 000 Euro pro Jahr. Sie oder er soll Golde nicht nur entlasten. Vielmehr soll mit der Wahl auch sichergestellt werden, dass die Arbeit in der Chefetage des Rathauses sicher an ihre Nachfolger übergeben werden kann. Denn nicht nur Bürgermeister Golde (63) geht in wenigen Jahren in den Ruhestand, sondern auch Baudezernent Arne Krohn (61), der bisher Goldes Stellvertreter ist, sowie Sozialdezernent Thomas Fengler (60).

Selbst wenn deren Stellen wieder neu besetzt werden, müssten sich die Nachfolger erst in ihre Aufgaben einarbeiten. Der oder die neue Beigeordnete soll in der Übergangszeit dafür sorgen, dass die Stadtverwaltung weiter eine Leitung hat.

Von Andreas Vogel

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