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Neuruppin Ombudsstelle: erst ein Bewerber
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuruppin Ombudsstelle: erst ein Bewerber
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16:33 03.12.2018
Zu Jahresbeginn gab es fast noch 1500 offene Verfahren, bei denen das Jobcenter eine andere Meinung hatte als Hartz-Betroffene. Quelle: Peter Geisler
Neuruppin

Zum Schlichten von Streitfällen zwischen Empfängern von Arbeitslosengeld II oder Grundsicherung und dem Jobcenter beziehungsweise dem Sozialamt sucht der Landkreis weiter einen sogenannten Ombudsmann oder eine Ombudsfrau. Grund: Bisher sei lediglich eine Bewerbung eingegangen, sagt Landrat Ralf Reinhardt (SPD). Deshalb habe sich der Ältestenrat darauf geeinigt, die Ausschreibung, die im November endete, bis Anfang März zu verlängern. Der Ältestenrat, dem die Fraktionschefs des Kreistages angehören, erhofft sich dadurch eine größere Anzahl von Bewerbungen.

Eine monatliche Pauschale von 300 Euro

Gesucht wird eine aufgeschlossene Persönlichkeit, die sich ehrenamtlich engagieren möchte, Freude am Umgang mit Menschen hat und konfliktfähig ist. Die Inanspruchnahme des Ombudsmannes ist für den Ratsuchenden kostenfrei. Dem Schlichter wird als Aufwandsentschädigung eine monatliche Pauschale von 300 Euro gezahlt.

Seit Jahren drängt vor allem die Partei Die Linke auf das Einsetzen eines Ombudsmannes, auch weil immer wieder Streitfälle zwischen Betroffenen und Jobcenter für Schlagzeilen sorgen. Gleichwohl fehlt bis heute ein Schlichter. Zuletzt hatten sich CDU und Linke bei ihrem Papier zur Wahl eines neuen Landrates darauf geeinigt, einen neuen Anlauf für das Einrichten einer Ombudsstelle zu machen (die MAZ berichtete).

Nachfolge soll noch geregelt werden

Weiterhin offen ist auch, wer eigentlich Nachfolger von Bernd Lüdemann als Chef des Jobcenters wird, da Lüdemann Ende Juli in den Ruhestand gegangen war. Ein Nachfolger soll beim Kreistag am 13. Dezember bestimmt werden. Wie viele Bewerbungen es gab, das verrät die Kreisverwaltung nicht.

Von Andreas Vogel

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