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Neuruppin Gesundheitstag endet früher als geplant
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuruppin Gesundheitstag endet früher als geplant
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18:33 31.07.2018
Mitarbeiter des Fitnessstudios „Injoy“ und des ASB bauen ihren Stand auf dem Schulplatz ab – früher als geplant. Quelle: FOTO: Jensen
Neuruppin

Zwei Stunden früher als geplant war es vorbei. Es war einfach zu heiß. Der Gesundheitstag sollte gestern auf dem Neuruppiner Schulplatz über Prävention und Gesunderhaltung informieren. „Aber es hatte einfach niemand die Ruhe, in der Sonne zu stehen und sich über Gesundheit zu informieren, während der beste Gesundheitstipp heute war, zu Hause zu bleiben und die Füße hochzulegen“, sagt Hilke Papenbrock, Pressesprecherin des Arbeiter- und Samariterbundes (ASB) Neuruppin, und lacht.

Bei 38 Grad wurde die Veranstaltung abgebrochen

Um 16 Uhr bauten sie und ihr Team den ASB-Stand ab. „Herr Dziamski vom Stadtmarketing lief um 15 Uhr von Stand zu Stand und meinte: ’Wir haben 38 Grad hier auf dem Platz. Geht nach Hause, wenn ihr wollt’.“

Dennoch konnte das Team des ASB mit einigen Interessierten über Möglichkeiten reden, ehrenamtlich für die Organisation zu arbeiten. Außerdem hat es über die neuen Yoga-Kurse des ASB informiert. Dafür waren eine Chi-Gong-Lehrerin sowie eine Yoga-Lehrerin des Zentrums vor Ort, um über das Angebot zu sprechen und für die noch freien Plätze zu werben.

Der Ergometer ist zu Hause geblieben

Außerdem waren Mitarbeiter des Fitnessstudios „Injoy“ neben dem ASB auf dem Schulplatz. Sie sind auch Nachbarn in der Heinrich-Rau-Straße. Fitnessstudio und ASB arbeiten zusammen und organisieren gemeinsam Rückenschulkurse für die ASB-Mitarbeiter in der Pflege und in der Kita. Deswegen standen sie gestern auch gemeinsam auf dem Schulplatz. Ihr Plan war es eigentlich, die Menschen auf einem Ruder-Ergometer paddeln zu lassen. „Den haben wir dann aber doch lieber zu Hause stehen gelassen“, sagt Hilke Papenbrock.

„Das Wetter ist einfach irre“, sagt sie weiter. Der Wochenmarkt sei noch recht gut gelaufen, und immer war auch einer ihrer Kollegen im Gespräch gewesen. „Grundsätzlich war das Interesse da.“ Sie und ihr Team haben einen selbstgemachten grünen Eistee für die Standbesucher parat gehabt. Der wurde dankend angenommen.

Blutspender sollten sich noch mehr schonen als sonst

Auch das Deutsche Rote Kreuz (DRK) war auf dem Schulplatz. Allerdings war das offenbar Zufall. „Ich wusste gar nicht, dass hier heute Gesundheitstag ist“, sagt Dr. Eberhard Laag, Facharzt für Transfusionsmedizin beim DRK. Er und seine Kollegen kommen regelmäßig auf den Schulplatz, um vorwiegend Mehrfachspendern Blut abzunehmen. Gestern war es in dem großen Lkw sehr angenehm. Es herrschte ein Temperaturunterschied von mindestens zehn Grad. „Wir empfehlen den Spendern heute, sich noch mehr als sonst zu schonen, nachdem sie gespendet haben“, sagt Laag weiter. „Und natürlich reichlich zu trinken.“

Einer, der behauptet nicht so wenige Menschen wegen der Hitze beraten zu haben, ist der Fitnesstrainer und Geschäftsführer von dem Sportstudio „Clever fit“, Alexander Redepenning. „Es waren eine Menge Leute da“, sagt er. „Unsere Losbox ist voll. Wir haben schätzungsweise zehn, zwölf leere Wasserkisten. Für die Temperaturverhältnisse waren mehr Leute da, als wir erwartet haben.“ Aber auch für ihn war früher Feierabend. „Wir bauen jetzt auch ab“, sagt Alexander Redepenning gegen halb fünf. „Wir sind ja jetzt die Letzten.“

Von Annika Jensen

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