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Neuruppin Platz für neue Eigenheime
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuruppin Platz für neue Eigenheime
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17:54 12.09.2018
Die Bahnhofstraße in Karwe soll ab Montag saniert werden. Quelle: Andreas Vogel
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Neuruppin/Karwe

Achtung, Autofahrer: Ab Montag, 17. September, gibt es gleich zwei neue Straßenbaustellen. Zum einen beginnen in der Fehrbelliner Straße in Neuruppin zwischen Trenckmannstraße und der Einmündung Fontaneplatz die Arbeiten, um die Straßendecke zu sanieren. Sie sollen bis 26. Oktober fertig werden.

Zum anderen starten am Montag die Neuruppiner Stadtwerke mit den Arbeiten in der Bahnhofstraße in Karwe. Dort sollen zunächst neue Leitungen für Trink-, Schmutz- und Regenwasser verlegt werden. Hauptziel sei aber die Sanierung der Bahnhofstraße in dem Neuruppiner Ortsteil, sagte am Mittwoch Helge Binder, der Leiter Netze bei den Stadtwerken.

Karwe wartet seit Jahren auf die Sanierung

Die Karwer Bahnhofstraße ist deshalb am Montag gesperrt, und das vermutlich bis Jahresende. „Das hängt natürlich auch vom Wetter ab, wie die Arbeiten vorankommen“, sagt Helge Binder.

Die Karwer warten schon etwas länger auf das Erneuern der Straße. „Das war uns schon vor zwölf Jahren zugesagt worden“, sagt Siegfried Pieper, bis vor Kurzem Ortsvorsteher von Karwe. Trotz der deutlichen Verspätung (die Sanierung des gerade mal 800 Meter langen Abschnittes war über die Jahre immer wieder verschoben worden) „sind wir froh, dass die Straße jetzt gemacht wird“, betont Pieper, soll doch in dem Bereich ein neues Wohngebiet entstehen.

Neue Einwohner in Sicht

Laut dem von der Stadt aufgestellten Bebauungsplan ist Platz für bis zu 16 Einfamilienhäuser. Zudem könnten in dem Bereich sicher einige der großen Grundstücke geteilt werden, sagte Siegfried Pieper, der deshalb mit bis zu 20 Baugrundstücken in dem Neuruppiner Ortsteil rechnet. Pieper würde das begrüßen. „Wenn man pro Haus drei Leute rechnet, wären das 60 neue Einwohner.“

Doch so weit ist es noch nicht. Hatte die Stadt doch Ende April beim Ortsbeirat in Karwe erklärt, dass noch keines der Grundstücke verkauft sei. Interessenten einer eigenen Scholle in Karwe werden vermutlich etwas tiefer in die Tasche greifen müssen: Einerseits liegt das Dörfchen direkt am Ruppiner See, andererseits werden die Anwohner der Bahnhofsstraße ebenfalls an den Kosten für deren Sanierung herangezogen. Immerhin wollen die Neuruppiner Stadtwerke gleich die Zufahrten für das neue Wohngebiet bauen und auch so große Leitungen verlegen, dass die künftigen Einfamilienhäuser gleich versorgt werden können.

„Unser Ziel ist es, dass ab Januar die Bahnhofstraße nicht mehr gesperrt ist“, sagte Helge Binder. Das würde Siegfried Pieper begrüßen. Allerdings ist er skeptisch – wegen der bisherigen Wartezeiten.

Von Andreas Vogel

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