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Neuruppin Tarifstreit bei den Kliniken
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuruppin Tarifstreit bei den Kliniken
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18:07 04.12.2018
In den Ruppiner Kliniken beginnen am Donnerstag Tarifverhandlungen für gut 1000 Beschäftigte. Quelle: Andreas Vogel
Neuruppin

Mit einer Pausenaktion unter dem Motto „Herz zeigen für ein kräftiges Vergütungsplus“ sollen am Donnerstagmittag bei den Ruppiner Kliniken und der OGD, den Ostprignitz-Ruppiner Gesundheitsdiensten, Tarifverhandlungen für die mehr als 1000 Beschäftigten des nichtärztlichen Personals beginnen.

Auch eine Jahressonderzahlung

Die Gewerkschaft Verdi fordert eine Jahressonderzahlung für jeden Beschäftigten in Höhe des Tarifvertrages des öffentlichen Dienstes in Westdeutschland sowie das Anpassen des Gehalts an den des öffentlichen Dienstes. Verdi-Mitglieder sollen zudem 400 Euro mehr pro Jahr sowie zwei zusätzliche Urlaubstage erhalten.

„Die geleistete Arbeit ist genauso viel wert wie die im öffentlichen Dienst und in den alten Bundesländern“, betonte am Dienstag Verhandlungsführer Ivo Garbe von Verdi. Zudem sei die Lohnschere zwischen der Bezahlung an den Ruppiner Kliniken und anderen kommunalen Krankenhäusern für viele Beschäftigte enorm. „Hier gibt es einen großen Nachholebedarf“, so Garbe. Deshalb seien die Erwartungen der Beschäftigten eindeutig. „Sie wollen eine zeitnahe Perspektive, wann die riesige Lohnschere geschlossen wird.“

Gewerkschaft: notfalls auch Streik

Die Ruppiner Kliniken sind die größte Tochter der Pro-Klinik-Holding und gehören dem Landkreis. Sie wollten sich am Dienstag nicht zu den Tarifforderungen äußern.

Die Holding zählt mit ihren Tochtergesellschaften zu den größten Arbeitgebern in der Region. In der Vergangenheit hatte es regelmäßig Tarifauseinandersetzungen gegeben. Mal ging es um den Lohn der Ärzte, mal um den der Sanitäter sowie um den der Schwestern und Pfleger. Der sogenannte Entgeltvertrag für das nichtärztliche Personal, den Verdi zum Jahresende gekündigt hat, war 2013 geschlossen worden. Die Gewerkschaft ist optimistisch, dass ihre Forderungen erfüllt werden. Demnach ist die Bereitschaft unter den Beschäftigten groß, notfalls auch zu streiken.

Von Andreas Vogel

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