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Neuruppin Anlegen leicht gemacht
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuruppin Anlegen leicht gemacht
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11:56 17.07.2018
Die Bauarbeiten für den privaten Hafen der Prima-Gruppe sind in vollem Gange. Daneben will die Stadt Neuruppin ihren Gastanleger bauen. Quelle: Reyk Grunow
Neuruppin

Die Pläne für den Weiterbau des Uferwanderwegs in Neuruppin samt Wasserwanderrastplatz im Seetorviertel werden konkreter. Die Arbeiten für den Weiterbau des Weges von der Therme bis zum Seedamm sollen noch in dieser Woche ausgeschrieben werden. Das kündigte Neuruppins Tiefbaufachfrau Uta Richter jetzt an. Im Herbst könnte der nächste Abschnitt des Weges in Angriff genommen werden, wenn denn alles klappt wie erhofft.

Die Bauarbeiten haben lange auf Eis gelegen. Das lag gleich an mehreren Problemen. Zum einen war die weitere Finanzierung unsicher; die Stadt Neuruppin ist dort Bauherr und hatte immer auf Fördermittel gehofft. Zum anderen gab es einige Probleme mit den Grundstückseigentümern.

Überall im Seetorviertel wird demnächst gebaut

Doch inzwischen scheinen alle größeren Schwierigkeiten ausgeräumt zu sein. Das gilt auch für andere Flächen im Seetorviertel: Überall sollen dort in den kommenden Monaten Bauarbeiten für neue Häuser beginnen.

Mit dem Bau ihres geplanten Bootshafens hat die Prima-Gruppe dort bereits begonnen. Die Steganlagen sollen im August fertig werden, sagt Prima-Geschäftsführer Ronny Rohr. Gut 340 Bootsliegeplätze sollen in dem kleinen Hafen neben der sogenannten Seetorresidenz entstehen. „Die kann man mieten oder kaufen“, sagt Rohr.

Viele Plätze im privaten Hafen schon weg

Wer sich für einen Liegeplatz interessiert, sollte sich allerdings beeilen. Mehr als die Hälfte ist schon vergeben. Auch die Prima-Gruppe ist froh, dass es mit dem Uferwanderweg der Stadt nun weitergehen soll. „Wir hoffen, dass das noch in diesem Jahr etwas wird“, sagt Rohr.

Gleich neben den Anlegern der Prima-Gruppe will die Stadt in den kommenden Monaten ihren Wasserwanderrastplatz errichten. Geplant ist ein Steg mit Gastanlegern für Bootsurlauber und andere Besucher der Stadt. „Dieses Angebot haben wir bei uns bisher ja noch nicht großartig “, sagt Uta Richter. In den vergangenen Jahren wurde Neuruppin immer wieder dafür kritisiert.

Stadt baut zweite Steganlage nebenan

Nun soll neben einem Gastanleger ein richtiger Wasserwanderrastplatz mit einem Büro für einen Hafenmeister, Duschen, Toiletten und Waschmaschinen für Urlauber, Fäkalienentsorgungsstation und einer Wassertankstelle für Motorboote entstehen. Eine solche Tankstelle gibt es bisher in ganz Neuruppin nicht.

„Wir werden das zwar bauen, aber natürlich nicht selben betreiben“, sagt Neuruppins Baudezernent Arne Krohn. Das Baudezernat könnte so etwas gar nicht leisten, sagt er. Dafür sucht die Stadt jemanden, der das übernehmen will.

Privater Betreiber ab sofort gesucht

„Ich denke, dass das eine ganz interessante Sache sein kann“, schätzt Krohn. Denn zum Paket gehören nicht nur der Anleger und das Servicegebäude. Die Stadt will noch die Fläche eines alten Bootshauses mit drauflegen. Das Haus aus Blech soll zwar abgerissen werden. Doch es wurde auf einer Plattform errichtet, die auf Pfählen im Wasser steht.

Und genau diese Plattform kann der künftige Betreiber des Wasserwanderstützpunktes mit nutzen. Wofür, bleibt ihm weitgehend selbst überlassen, sagt Uta Richter. Denkbar wäre etwa eine Terrasse auf dem See mit Imbiss oder kleinem Eisverkauf. Die Stadt will nicht zu viele Vorgaben machen. Auch der Betreibervertrag für den Wasserwanderstützpunkt soll in diesen Tagen ausgeschrieben werden.

Von Reyk Grunow

Unerwartet wurde die zweite Etappe der Tour de Osten etwas länger. Schuld war eine Baustelle auf der Strecke. Das trübte den Spaß der Fahrer aber um keinen Deut. Alle kamen auf ihrem Zwischenstopp heil in Neuruppin an. Am Abend wartete aber schon die nächste Aktivität auf die Sportler.

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