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Neuruppin Vorerst kein neuer Radweg
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuruppin Vorerst kein neuer Radweg
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18:05 17.07.2018
In Nietwerder gibt es einen Weg, der für Radfahrer ausgebaut werden soll – der liegt aber nicht dort, wo er laut Grundbuch liegen sollte. Quelle: Reyk Grunow
Nietwerder/Wuthenow

Der Bau der neuen Radwege in Neuruppin kommt nicht voran. Erst musste die Neuruppiner Stadtverwaltung den Ausbau des Weges in der gefährlichen Kurve am Ortsausgang von Wuthenow verschieben. Jetzt wurden auch die Arbeiten für den neuen Radweg zwischen Nietwerder und Wulkow gestrichen. Zumindest für dieses Jahr.

„Wir haben stark angefangen mit den Plänen für den Radweg und sind auch ziemlich weit gekommen“, sagt Uta Richter, die im Neuruppiner Rathaus den Tiefbaubereich leitet. „Aber jetzt sind wir über die Eigentumsverhältnisse gestolpert.“

Der alte Weg führt über fremde Flächen

Jetzt habe sich herausgestellt, dass die Stadt erst einige Flächen dazu kaufen muss, um den Radweg von Nietwerder nach Wulkow tatsächlich bauen zu können.

„Dort ist eingetreten, was wir auch an anderen Stellen immer wieder feststellen müssen“, sagt Neuruppins Baudezernent Arne Krohn. Im Grundbuch ist zwar ein öffentlicher Weg eingetragen. Der tatsächliche Weg, der jetzt für Radfahrer befestigt werden soll, führt aber nicht über diese Parzelle, sondern über benachbarte Flächen, die anderen Eigentümern gehören.

Theoretisch könnte die Stadt den neuen Radweg über die Fläche bauen, die laut Grundbuch auch dafür vorgesehen ist. Nur ist dieses Grundstück“,mittlerweile schon recht üppig begrünt“, formuliert es Krohn vorsichtig. Der Stadt bleibt die Wahl: Sie kann alle Bäume fällen lassen oder die Flächen kaufen, auf denen der bisher unbefestigte Weg tatsächlich verläuft. Das Neuruppiner Bauamt hat sich gegen das Fällen entschieden.

Einigung in Wuthenow noch schwieriger

„Egal, wie wir uns entscheiden: Auf jeden Fall brauchen wir dafür mehr Zeit“, sagt Krohn. Uta Richter rechnet mit einem Baubeginn im Frühjahr 2019.

Theoretisch könnte die Stadt das eingeplante Geld nun vielleicht doch für einen Radweg durch die Kurve in Wuthenow einsetzen. Aber auch dort muss Neuruppin erst die nötige Fläche von den Anliegern kaufen. Die Klärung in Wuthenow werde wohl noch mehr Zeit in Anspruch nehmen, sagt Uta Richter.

 

Von Reyk Grunow

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