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Neuruppin Fahrverbot an der Stadtmauer
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuruppin Fahrverbot an der Stadtmauer
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15:25 27.11.2018
Die sogenannte Kommunikation zwischen Schiffer- und Karl-Marx-Straße ist jetzt Fuß- und Radweg. Nur Anlieger dürfen dort noch mit dem Auto fahren. Quelle: Peter Geisler
Neuruppin

Die Fontanestadt will im nächsten Jahr das letzte noch unsanierte Stück des Weges an der Stadtmauer, der sogenannten Kommunikation, um bauen. Das kündigte Baudezernent Arne Krohn am Montag im Hauptausschuss der Stadt an.

Gemeint ist der Abschnitt zwischen Karl-Marx-Straße und Schifferstraße. Dort besteht die Kommunikation bisher aus einem völlig zerfahrenen Sandweg, voller Pfützen.

Manche Autofahrer benutzen die Strecke entlang der Stadtmauer bislang als Abkürzung. Doch offiziell ist das seit vergangenen Woche nicht mehr erlaubt. Der Stadtbauhof hat neue Verkehrsschilder an beiden Zufahrten aufgestellt. Nach denen ist die Strecke nur noch für Fußgänger und Radfahrer zugelassen.

Die Kommunikation soll attraktiver werden

Anwohner können weiter ihre Grundstücke über die Kommunikation erreichen. Für alle anderen ist die Strecke zwischen Kommunikation und Schifferstraße dagegen jetzt gesperrt. Auch das Parken ist dort nun verboten, teilt Rathaussprecherin Michaela Ott mit.

Dass der Weg für den Durchgangsverkehr gesperrt wird, hatte die Stadt schon vor einer ganzen Weile angekündigt, als über das sogenannte Blockkonzept für das Areal an der historischen Stadtmauer zwischen Bullenwinkel und Schifferstraße diskutiert hat.

Als Teil der Stadtsanierung will die Stadt das Gebiet in den kommenden Jahren nach und nach aufwerten. Dazugehört, dass Neuruppin versucht, ungenutzte Garagen oder anderen Nebengebäude dort abreißen zu lassen oder von den Eigentümern zu kaufen und dann abzureißen.

Von Reyk Grunow

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