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Neuruppin Gärten und Höfe öffnen für Fontane
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuruppin Gärten und Höfe öffnen für Fontane
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13:39 12.07.2018
Diese Figur war für das Fontane-Fest entstanden. Quelle: Andreas Vogel
Neuruppin

Das Team der Fontane-Festspiele hat eine Vision. Es möchte zusammen mit den Neuruppinern zeigen, dass die Fontanestädter nicht nur gastfreundlich sind, sondern ihrem Namen „Fontane“ auch gerecht werden. Sie rufen daher alle Neuruppiner auf, im kommenden Jahr ihre Höfe und Gärten in der Innenstadt an drei Tagen für Besucher zu öffnen und sie dort mit einem selbst gemachten Fontane-Angebot zu überraschen.

Den Ideen sind keine Grenzen gesetzt

Ob Kunst oder Lesung, klassisch oder experimentell – den Ideen und Leidenschaften der Neuruppiner Hof-Gastgeber sollen dabei keine Grenzen gesetzt werden. So kann sich ein Gemüsegarten in einen Dichterort, ein alter Ziegenstall in einen Hörspielraum, der Platz an der Feuerschale in eine Geschichtenwerkstatt verwandeln. Theater, Musik, Film, Handgemachtes – alles ist möglich.

„Wir setzen auf die Mitmachlust und die Ideen der Neuruppiner“, sagt Uta Bartsch, die mit ihrem eigenen Hof in der Präsidentenstraße die erste Adresse setzt. „Es geht nicht darum, professionelle Künstler einzuladen. Wir wollen selbst etwas auf die Beine stellen und zusammen mit Nachbarn, mit Kollegen, mit Freunden, vielleicht auch mit einem Verein im Hintergrund originelle Ideen austüfteln und umsetzen.“

Uta Bartsch macht den Anfang und markiert mit ihrem Garten die erste Adresse. Quelle: Peter Geisler

Sowohl für Besucher der Stadt als auch für die Neuruppiner dürfte ein Blick hinter die Fassaden der Innenstadthäuser gleichermaßen spannend sein. Kultur-und Kunstaktionen in privaten Umgebungen haben einen ganz spezifischen Reiz – sie sind eine Art Fortführung des literarischen Salons und vor allem ein Zeichen von Offenheit und Gastfreundschaft. Auch Fontanes Erkundungsstrategie soll aufgegriffen werden. Was haben die Häuser für eine Geschichte? Wann sind sie entstanden? Wer hat dort gewohnt? Die Bewohner oder deren Vorgänger können den Besuchern sicher auch die eine oder andere Geschichte erzählen.

Vorgesehen sind drei Termine

Zunächst aber suchen die Fontane-Festspiel-Macher nach Neuruppinern, die mit ihren Höfen und Gärten im kommenden Jahr mit dabei sind. Für „Hereinspaziert“ gibt es drei Termine: die Sonnabende 18. Mai, 20. Juli und 14. September 2019. An jedem dieser Tage wünschen sich die Organisatoren fünf oder mehr „Fontane-Höfe“, zwischen denen die Besucher hin und her flanieren können.

Festspielbüro unterstützt die Teilnehmer

„Wir unterstützen die Garten- und Hofbesitzer natürlich mit Ideen, mit Kontakten und mit guter Öffentlichkeitsarbeit. Hier und da wird sicher auch Equipment gebraucht.“, so Uta Bartsch. „Aber erstmal müssen wir ins Gespräch kommen. Wer Lust hat mitzumachen, ruft am besten bei uns an.“ Das Projekt „Hereinspaziert“ fügt sich in die fontane.200-Aktivitäten in Neuruppin ein und wird unterstützt von Kulturland Brandenburg, der Stadt Neuruppin und dem Kreis Ostprignitz Ruppin.

Das Fontane-Festspielbüro und die Geschäftsführerin Uta Bartsch sind unter Telefon 03391/6 59 81 98 oder per E-Mail an info@fontane-festspiele.com zu erreichen.

Von MAZonline

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