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Neuruppin Ordnung im Stadtpark
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuruppin Ordnung im Stadtpark
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12:18 28.10.2018
Das jüngstes Vereinsmitglied: Christopher Mews . Quelle: Foto: Cornelia Felsch
Neuruppin

Kettensägengeräusche dringen am Sonnabend aus dem Neuruppiner Stadtpark. Der Verschönerungsverein und die Reservistenkameradschaft Neuruppin haben ab 9 Uhr zur jährlichen Herbstaktion gerufen. Riesige Laubberge müssen die Mitglieder mit den Harken bewältigen. Die welken Blätter landen schließlich auf Schubkarren und Hängern.

Soldaten der Ruppiner Garnison legten den Park an

Rund 20 ehrenamtliche Helfer sind an diesem Morgen emsig unterwegs. Sie gehören zu den Neuruppinern, denen bewusst ist, über welchen Schatz die Stadt mit dem Stadtpark verfügt. Ab 1835 haben Soldaten der Ruppiner Garnison unter Oberst Wulffen und unter Mitwirkung von Peter Joseph Lené den Park angelegt.

Die Wege rund um den Goldfischteich sind bereits gesäubert, die Reservisten rücken dem Wildwuchs weiter unten am See zu Leibe. Seit Jahren kümmert sich der am 30. Juni 2005 gegründete Verschönerungsverein um den Stadtpark. Der Vereinschef Klaus-Eberhard Lütticke, zeigt sich ein wenig verbittert darüber, dass den öffentlichen Grünflächen in Neuruppin zu wenig Bedeutung beigemessen werde.

Schade, wenn alles vergammel

„Wir finden es schade, wenn hier alles verwildert und vergammelt“, sagt er. Unermüdlich kümmern sich die Vereinsmitglieder auch um die Innenstadt; hängen Blumenkübel auf und gießen sie, pflegen den Rosenkreisel am Schlossgarten und sorgten dafür, dass das Pflaster im Eingangsbereich des Amtsgerichtes nun wieder den preußischen Adler abbildet. „In 14 Tagen wird die feierliche Übergabe stattfinden“, sagt der Vereinschef.

Ein Projekt, dass dem Verein sehr am Herzen lag, ist nun allerdings geplatzt – das Gartenkunstprojekt des Berliner Künstlers Anselm Bohley, das auf Initiative der Charlotte-Krull-Stiftung in einem Parkbereich entstehen sollte, wird nicht realisiert, da man sich mit der Stadt vertraglich nicht einigen konnte. Das Projekt zu einem Gedicht Fontanes wird nun in Lindow verwirklicht.

Kein Geld von der Fontanestadt im Fontanejahr

„Die Stiftung hat sich verbittert zurückgezogen. Gerade mit Blick auf das kommende Fontanejahr, wenn in anderen Bereichen Geld ohne Ende fließt, ist das Desinteresse in unsrer Stadt für uns nicht nachvollziehbar“, sagt Klaus-Eberhard Lütticke.

Er hofft nun, dass im kommenden Jahr wenigstens die 1000 Euro aus dem Bürgerhaushalt fließen, die für die Wiederherrichtung des Rosenkreisels notwendig sind.

Von Cornelia Felsch

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