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Neuruppin Womena: Im November ziehen die Ersten ein
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuruppin Womena: Im November ziehen die Ersten ein
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14:59 09.07.2018
Das erste Haus des Gemeinschaftswohnprojektes soll im Herbst fertig sein. Quelle: Frauke Herweg
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Neuruppin

In Brandenburg sind solche Angebot bisher rar gesät: Häuser, in denen altersgerechtes Wohnen, Pflege und eine Kita gemeinsam untergebracht sind. Die Neuruppiner Wohnungsbaugenossenschaft (WBG) plant ein solches Haus im Rahmen ihres Gemeinschaftswohnprojektes „Wohnen – Mensch – Natur“ (Womena). Heute soll es ein Gespräch mit dem möglichen Betreiber des altersgerechten Wohnens sowie dem möglichen Träger der Kita geben. In zwei Jahren, so hofft WBG-Chef Frank Borchert, beginnen die Arbeiten an dem Haus.

Die WBG lässt am alten Paulinenauer Bahnhof unweit der Fehrbelliner Straße in den nächsten Jahren bis zu 90 neue Wohnungen bauen. Von Anfang an war dort auch ein Senioren-Wohnhaus mit angeschlossener Kita geplant – denn das Zusammenleben unterschiedlicher Generationen ist Grundgedanke des sozial-ökologischen Projektes. „Die Begegnung ist gewollt“, sagt Borchert, der sich vor Baubeginn Häuser mit ähnlichem Konzept anschauen will.

Fünf Gebäude auf ehemaligen Bahngelände

Bis voraussichtlich 2022 werden fünf Gebäude auf dem ehemaligen Bahngelände entstehen. In das erste Gebäude werden die Bewohner im November einziehen – so ist es zurzeit geplant. Noch im Sommer sollen die Bauarbeiten für das zweite Womena-Gebäude beginnen.

Geplant ist auch, den denkmalgeschützten Paulinenauer Bahnhof zu einer Gaststätte umzubauen. Mehrere Interessenten hatten ihre Ideen für das Backsteingebäude bereits abgegeben. Inzwischen ist die WBG mit einem erfahrenen Gastronomen aus der Region in Verhandlungen. „Wir sind sehr dicht geworden mit der Abstimmung“, sagt Borchert.

Der WBG-Chef würde sich wünschen, dass es in dem ehemaligen Bahnhof künftig ein Angebot mit saisonalen und auch vegetarischen Gerichten gibt. In drei Jahren, so der aktuelle Plan, sollen Gäste in dem ehemaligen Bahnhof und auf dem angrenzenden Gelände speisen können.

Erstes Neubauprojekt nach der Wende

Das Gemeinschaftswohnprojekt Womena, das in den Prospekten der WBG auch „An der Pauline“ genannt wird, ist das ersten Neubauprojekt der WBG nach der Wende. Neben dem Nachbarschaftsgedanken sind Borchert auch die ökologischen Aspekte des Projektes wichtig – so sollen unter anderem nur Stoffe verbaut werden, die immer wieder verwendet werden können.

Von Frauke Herweg

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