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Neuruppin NWG feiert 60 Jahre Bestehen
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuruppin NWG feiert 60 Jahre Bestehen
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09:28 16.09.2018
Die Jugendfeuerwehr gab Einblicke ins Gelernte. Quelle: Regine Buddeke
Neuruppin

Es ist ein Dankeschön an alle: an die Mieter der Neuruppiner Wohnungsbaugesellschaft NWG, die dieser all die Jahre die Treue hielten, an die Mitarbeiter und ehemaligen NWG-Geschäftsführer, an die Stadtverordneten, die Feuerwehr und andere treue Unterstützer. Und es ist ein Fest für alle – kein Mieter- sondern ein Bürgerfest. Damit und mit allen Neuruppinern feiert die Stadttochter NWG ihr 60-jähriges Bestehen: Am Samstag auf dem Schulplatz. Feuerwehr, Vereine und Institutionen sind gekommen, um Musik und Tanz, Begegnungen unter freien Himmel zu ermöglichen und ein buntes Programm zu bieten.

Feuerwehrvorführungen und fliegende Autos der Modellbauer, dazu Spiel und Spaß für Kinder, Sport und Musik: zum Bürgerfest kamen viele Vereine und Institutionen der Stadt, um mit der NWG zu feiern.

Bürgermeister Jens-Peter Golde eröffnet das Fest. Es sei eine kluge Entscheidung gewesen, die ehemalige Kommunale Wohnungsverwaltung aus DDR-Zeiten nicht zu privatisieren, wie es andere Städte taten und wo die Mieten schnell ins Unermessliche stiegen, sondern in städtischer Hand zu belassen – als hundertprozentiges Tochterunternehmen, wie auch die Stadtwerke. Die NWG könne stolz darauf sein.

Immerhin seien in den Jahren seit der Wende rund 160 Millionen Euro investiert worden – dennoch sei es gelungen, in den rund 5000 Wohnungen das NWG-Bestandes die Mieten moderat halten zu können. Der durchschnittliche Mietpreis liege bei 4, 71 Euro pro Quadratmeter, lobt Golde. „Neuruppin ist eine lebenswerte Stadt – auch Dank der NWG“, konstatiert Golde mit Stolz.

NWG verwaltet fast 5000 Wohnungen in Neuruppin und Ortsteilen

Gerd Klier, Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung überbringt Glückwünsche aller Fraktionen. Und Robert Liefke, der die NWG seit 2016 leitet, dankt ausdrücklich drei Vereinen,auf deren Unterstützung die NWG stets bauen könne: Die Feuerwehr, der Demokratische Frauenbund und Estaruppin. Am Ende bricht er noch eine Lanze zur Entlastung der Neuruppiner Feuerwehr: „Wenn Sie kochen und die Küche verlassen – schalten Sie bitte den Herd aus“, appelliert er an alle Mieter.

„Dann sind 80 Prozent unserer Problemfälle bereits erledigt.“ Damit gibt er die Bühne frei für Dietmar Stehr von Estabeats, der am Mischpult für Stimmung und Musik sorgt. Rundum sorgen Luftschaukel, Bubble Fußball, die Krümelkisten-Bastelstrecke und die DRK- Hüpfburg für Spaß bei den Kids und diverse kulinarische Stände für eine Plaudergrundlage der erwachsenen Besucher. Schnell füllt sich der Schulplatz. Unter den Gästen ist auch der einstige NWG-Chef Walter Tolsdorf.

Sie ist 100-prozentige Stadttochter

Für Staunen sorgt der Parcours der Neuruppiner Modellbauer. Miniatur-Flitzer schießen quer durch die Luft, abgefeuert von einer Rampe. Nicht nur die Jungs, auch die Väter bekommen da leuchtende Augen. Etwas weiter bereiten sich die Feuerwehr-Minis auf ihren Einsatz vor.

Ein Löschangriff wird vorgeführt – schnell werden die Schläuche ausgerollt, die Verbindung zum Wasser hergestellt und ordentlich gespritzt. Das Einsatzauto vor den drei Spritzen ist am Ende blitzblank. Auch für den Nachmittag haben die Kameraden noch spannende Einblicke in ihren Brandschützer- und Notfallretter-Alltag geplant: Der erste Hauptbrandmeister Thomas Fechner moderiert am Mikro.

Akrobatisch und artistisch präsentiert sich das Zirkuszentrum: Mit Einrädern, bunten Tüchern und viel Körpereinsatz liefern die Jungen und Mädchen den Besuchern des Bürgerfestes eine Kostprobe ihres Programms.

Zum Bürgerfest war der Schulplatz voll

Am Stand der Neuruppiner Handballer versenkt NWG-VChef Robert Liefke gleich im ersten Versuch den Ball im Torwand-Loch. „Wir nehemn gern Nachwuchs“, sagt HCN-Vorstand Sabrina Leue und lobt die NWG als verlässlichen Partner. Am Soccerfeld des Märkischen Spotvereins trudeln auch die ersten Kids ein.

Auf der Bühne schmettert inzwischen die Combo des Landespolizeiorchesters Hits in die Menge. Da ist das Fest, bereits im vollen Gange.

Von Regine Buddeke

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