Volltextsuche über das Angebot:

12 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Neuruppins größtes Bauvorhaben ist abgeschlossen

Neuruppin Neuruppins größtes Bauvorhaben ist abgeschlossen

Mit dem Ende der Bauarbeiten an der Seetor-Residenz ist der erste Schritt zur Umgestaltung des Seetorviertels vollzogen. Auf dem ehemaligen Industriegelände sollen in den kommenden Jahren weitere Luxuswohnungen und ein Seniorenheim entstehen.

Voriger Artikel
Molchow feiert den Sommer und Fontane
Nächster Artikel
XY-Mitglied mit einem Kilo Drogen erwischt

Exklusives Wohnen am Ufer des Ruppiner Sees.

Neuruppin. Nach rund zwei Jahren sind die Bauarbeiten an Neuruppins derzeit größtem Bauprojekt abgeschlossen. Am Freitagabend wurde die Seetor-Residenz im Beisein von 170 geladenen Gästen eröffnet.

„Allen Problemen zum Trotz haben wir es geschafft“, sagte Ronny Rohr, Geschäftsführer der ausführenden Firma Seetor-Residenz. Die Arbeiten an dem Neubau auf dem Gelände des ehemaligen Neuruppiner Feuerlöschgerätewerks verzögerten sich aufgrund des stark kontaminierten Erdreichs, das aufwendig entsorgt werden musste. Rund drei Millionen Euro verschlang die Sanierung.

67 Luxuswohnungen mit Blick auf den Ruppiner See

Nun sind die 67 Luxuswohnungen in exklusiver Lage am Ruppiner See bezugsfertig. Neuruppins Bürgermeister Jens Peter Golde bezeichnete in seiner Rede zur Eröffnung das Bauprojekt als das wichtigste der vergangenen Jahre. Mit der Sanierung der Industriebrache und dem Neubau sei man der Vision von der „Stadt am See“ einen Schritt näher gekommen. Vollständig abgeschlossen seien die Arbeiten an dem Projekt dennoch nicht, so Ronny Rohr. „Bis Oktober beginnen die Bauarbeiten für die Marina mit 50 Liegeplätzen.“

Mit der Fertigstellung der Seetor-Residenz sei aber erst der Anfang gemacht worden, so der Geschäftsführer weiter. Das Verwaltungsgebäude des ehemaligen Feuerlöschgerätewerks bleibt als einziges Gebäude der alten Industrieanlage erhalten – und soll bis Ende 2018 saniert werden. In dem Backsteinbau sollen 20 Loftwohnungen entstehen. „Mit diesem Vorhaben wollen wir Bau- und Industriekultur zusammenführen, eben weil das alte Feuerlöschgerätewerk ein Teil Neuruppins ist“, so Ronny Rohr.

Neubau weiterer Eigentumswohnungen ist geplant

Außerdem werde auf dem Gelände voraussichtlich ab September 2018 der Neubau von rund 100 Eigentumswohnungen beginnen. Geplant sei ebenfalls der Bau einer seniorengerechten Wohnanlage mit rund 130 Wohneinheiten. Bis dahin sei es aber noch ein langer Weg, betonte Ronny Rohr. „Doch ich bin guter Dinge und möchte mich für die gute Zusammenarbeit mit der Stadt bedanken.“

Kathrin Schneider, Ministerin für Infrastruktur und Landesplanung im Land Brandenburg, bezeichnete die Entwicklung im Seetorviertel als attraktiv für alle Bewohner der Fontanestadt. Mit der Beseitigung der Industriebrache sei ein vor langer Zeit gesetztes Ziel erreicht worden. Dennoch dürfe bei einem Wohnungsleerstand von lediglich vier Prozent der soziale Wohnungsbau nicht vernachlässigt werden, so die Ministerin weiter.

Von Jan Philipp Stoffers

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Neuruppin
MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg