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Dreimal im Jahr heißt es „Einfach mal tanzen“ – dann platzt der Stadtgarten aus allen Nähten Nur für Erwachsene

Anne, Diane und Sabrina aus Neuruppin haben sich in Schale geschmissen. Ein bisschen Schminke, ein wenig Glitzer, dazu ein heißer Fummel. Fröhlich schwenken die drei jungen Frauen ihre Cocktails, die genauso schön gemixt sind wie die Musik im Verlauf des Abends.

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Die Tanzfläche ist fast immer voll. Den Gästen der Tanzparty wird von DJ Steve Musik aus fünf Jahrzehnten vorgesetzt.

Quelle: Regine Buddeke

NEURUPPIN. „Ist mal was anderes als der Club 019“ sagt Diane, die mit ihren Freundinnen bereits das zweite Mal dabei ist, wenn es im Neuruppiner Stadtgarten heißt: „Einfach mal tanzen“. Die Disko für Erwachsene ist am Sonnabend wieder einmal ausverkauft.

Immer mehr Tanzlustige schieben sich geduldig an den Einlassern vorbei, lassen sich ein Armbändchen verpassen. Von 25 bis um die 60 sind alle Altersgruppen vertreten, die Frauen dominieren etwas, so scheint es. Das kann aber auch daran liegen, dass sie einfach mehr ins Auge fallen. Und dass die Schlange vor der Toilette sich naturgemäß immer nur bei den Damen bildet, was bei einem rappelvollen Stadtgarten dann schon zur Geduldsprobe werden kann.

Hausherr Andreas Vockrodt schätzt, dass es 800 Besucher sind. Eine Zahl, die deutlich für die Beliebtheit der Veranstaltung spricht, die dreimal jährlich stattfindet. „Ein bunt gemischtes Publikum“, sagt Vockrodt. So ist auch die Musik, die in bewährter Weise DJ Steve auflegt. Musik aus fünf Jahrzehnten bringt noch jeden zum Mitwippen – sei es auf der Tanzfläche, am Stehtisch oder an der Bar.

Zwischendurch gibt es einiges zum Schauen. Zwei Gogo-Girls heizen auf der Bühne die Massen an, im knapp-lasziven Outfit wecken sie Männerfantasien und geben den Frauen Inspirationsschübe für „schöner tanzen“, frei nach dem Motto: kann, muss aber nicht.

Das galt auch für die großen und kleinen Schlangen, mit denen das Publikum während der Schaueinlage eines Feuerspuckers und Schlangendompteurs Tuchfühlung aufnehmen konnte. Etliche Mutige drängten sich nach vorn, um die Tiere zu berühren, oder sich gar um den Hals legen zu lassen, was bei den beiden Riesenschlangen sicherlich eine kräftezehrende Angelegenheit gewesen sein dürfte. Vorher bot der Mann im Lederwams eine Vorahnung, was beim unsachgemäßen Umgang mit brennbaren Flüssigkeiten und Flammen passieren kann – den Gästen in der ersten Reihe wurde es bei der Feuerspucker-Nummer sicher warm.

Zu vorgerückter Stunde wurde denn auch der Damenwelt etwas geboten. Ein gut gebautes Exemplar männlichen Geschlechts ließ in einer Stripeinlage die Hüllen fallen – sehr zur Freude der Mädels und Frauen, die nach vorne strömten, um zumindest einen Nahblick zu erhaschen – auch Anfassen war erlaubt, bis es dann wieder hieß: einfach mal tanzen.

Getanzt wird wieder am 5. Oktober und am 7. Dezember, ab 21 Uhr. (Von Regine Buddeke)

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