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Neuruppin Mehr Geld fürs Erntefest der Dörfer
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuruppin Mehr Geld fürs Erntefest der Dörfer
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15:21 27.11.2018
Die gemeinsamen Erntefeste waren immer sehr beliebt – doch die Organisation kostet jedes Dorf viel Kraft. Quelle: Peter Geisler
Radensleben

Im kommenden Jahr soll es wieder ein gemeinsames Erntefest der Neuruppiner Ortsteile geben. Radensleben ist bereit, ein großer Fest für alle auszurichten. Allerdings erwartet der Ortsbeirat mehr Unterstützung. Ortsvorsteher Hardy Richter forderte am Montag im Hauptausschuss, den städischen Zuschuss auf 15.000 Euro zu Verdreifachen.

Das Erntefest aller Ortsteile gibt es seit 2004. Radensleben hatte auf Anregung seines damaligen Ortsvorstehers Erhard Schwierz das erste ausgerichtet. Die Idee war, dass jedes Jahr ein anderes Dorf Veranstalter ist und sich die anderen daran beteiligen. 5000 Euro Zuschuss zahlt Neuruppin jeweils dafür.

Zuletzt war es aber immer schwieriger geworden, einen Ortsteil zu finden, der die Organisation übernimmt. In diesem Jahr gab es kein gemeinsames Erntefest mehr.

Radensleben will 15.000 Euro Zuschuss

Radensleben will verhindern, dass die Tradition ganz einschläft. 5000 Euro seien aber zu wenig, um so etwas auf die Beine zu stellen, sagt Hardy Richter: „Dafür bekommt man ja nicht einmal Zelt und Bühne.“ Die Ortsvorsteher von Gnewikow und Nietwerder stimmten ihm zu. „5000 Euro reichen weder hinten noch vorne“, bestätigte Olaf Matschoss aus Gnewikow. Für diese Summe sei kein Dorf mehr bereit, sich zu engagieren.

Der Hauptausschuss fand einen Kompromiss. Statt 15.000 Euro soll Radensleben 10.000 Euro bekommen. Bürgermeister Jens-Peter Golde bot die Hilfe der Mitarbeiter der Inkom an, die die großen Fest in der Stadt organisieren. Hardy Richter nahm das gerne an.

Von Reyk Grunow

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