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Neuruppin Richtfest für vier neue Märkte am Reiz
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuruppin Richtfest für vier neue Märkte am Reiz
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18:51 26.07.2018
Investor Hans Harms (vorn) beim Richtfest. Quelle: Peter Geisler
Neuruppin

Der Rohbau des neuen Rewe-Marktes an der Neustädter Straße in Neuruppin wirkt gewaltig. Was einmal ein Supermarkt werden soll, wirkt zurzeit eher wie eine riesige Halle für ein halbes Dutzend Tennisplätze. Noch stehen aber auch nur die Außenwände, und das Dach ist fast fertig. Von Innenausbau keine Spur.

Im vergangenen Herbst waren die Bagger angerollt, um den alten Aldi-Markt und den einstigen Edeka-Markt, der schon seit einiger Zeit leer stand, abzureißen. Im Frühjahr begannen dann die Bauarbeiten für die vier neuen Märkte, die dort auf dem Areal rund um die McDonald’s-Filiale entstehen. Neben Rewe lassen auch Aldi, Woolworth und Medimax bauen. Am Donnerstag hatte Investor Hans Harms zum Richtfest geladen.

Großes Lob für Stadt, Kreis und die Bauleute

Mitte November sollen die viel neuen Geschäfte schon öffnen – rechtzeitig, um das Weihnachtsgeschäft noch mitzunehmen. „Das ist ambitioniert“, räumte Harms gestern ein: „Aber wir schaffen das.“ Mehrfach lobte er das große Engagement der Neuruppiner Stadtverwaltung sowie den Einsatz der Mitarbeiter der Neuruppiner Kreisverwaltung und der Baufirmen aus der Region.

Mit zusammen rund 6500 Quadratmetern bilden die vier neuen Läden künftig so etwas wie ein eigenes kleines Reiz. Frank Nieguth, der Manager des etablierten Einkaufszentrums sieht die neuen Märkte aber nicht als Konkurrenz, sondern eher als Ergänzung des Angebotes im Einkaufszentrum mit seinen rund 30.000 Quadratmetern Verkaufsfläche.

Das Reiz hat bisher rund 3,5 Millionen Kunden im Jahr

Knapp 3,5 Millionen Kunden zählt das Neuruppiner Einkaufszentrum inzwischen jedes Jahr. Die Käufer kommen aus dem gesamten Umkreis Neuruppins, selbst aus der Prignitz und der Uckermark. „Die neuen Geschäfte hier sind eine Bereicherung“, ist sich Nieguth sicher. Die Kunden der neuen Läden seien auch potenzielle Kunden für die anderen Geschäfte im Reiz.

Neuruppin sei schon jetzt das wichtigste Versorgungsnerztrum der Region sagt Neuruppins Baudezernent Arne Krohn. Durch die neuen Geschäfte könne die Stadt diese Rolle noch ausbauen.

Dass Neuruppin ein lohender Standort ist, scheinen auch immer mehr Unternehmen so zu sehen, so Harms. Nachdem vor einem Jahr in der Zeitung stand, dass vier neuen Märkte entstehen sollen, hätten sich etliche andere Handelsketten auch Interesse angemeldet. Doch für noch mehr Ausbau gibt es im Reiz keinen Platz mehr.

Von Reyk Grunow

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