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Neuruppin Solarmodule aus Singapur
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuruppin Solarmodule aus Singapur
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21:27 31.01.2013
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HERZBERG

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Seit gestern stehen alle 2400 Photovoltaikmodule auf der rund einen Hektar großen Fläche. Das Kraftwerk hat eine Leistung von bis zu 676 Kilowatt und kann damit rund 200 Durchschnittshaushalte mit elektrischem Strom versorgen.

Mehrfach hatten die Investoren gewechselt – ohne dass einer gebaut hätte. Nun hat ein Privatmann aus dem schwäbischen Teil Bayerns Nägel mit Köpfen gemacht: Stefan Schmölz wohnt bei Augsburg und hat nun eine knappe Million Euro in den märkischen Sand investiert.

Der 40-Jährige verdient sein Geld mit einer Firma, die unter anderem auch Solarmodule auf Hausdächern montiert. Das Kraftwerk im Freiland baute aber die Firma GP Joule für ihn auf – unter enormem Zeitdruck. Da die Anlage gestern nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz abgenommen wurde, gilt als Stichtag für die Einspeisevergütung noch der 31. Januar – auch wenn der Solarpark Herzberg wohl erst im April ans Netz gehen wird. Noch fehlen zwei Transformatoren und der Netzanschluss, die erst im März geliefert werden.

Derzeit sinken mit jedem Monat die Beträge, die für umweltfreundlichen Strom garantiert werden. Wäre das Sonnenkraftwerk – wie ursprünglich geplant – schon vor einem Jahr ans Netz gegangen, hätte der elektrische Strom noch 15 Prozent mehr Geld eingebracht.

Doch Stefan Schmölz hat das Projekt in Herzberg erst vor drei Wochen vom Planungs- und Entwicklungsbüro A-R-T GmbH mit Sitz in Bronkow (Kreis Oberspreewald-Lausitz) übernommen. Er betreibt bereits Solarparks in Süddeutschland.

Die in Herzberg montierten Solarmodule stammen übrigens nicht aus China, sondern von einer skandinavischen Firma. Hergestellt wurden sie allerdings in Singapur. Die Wechselrichter sind in Deutschland hergestellt. Ein Zaun und Überwachungstechnik sollen die Anlage vor Diebstahl schützen. (Von Christian Kranz)

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