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Neuruppin Streetsoccer-Meisterschaften: Drei Teams aus Neuruppin
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuruppin Streetsoccer-Meisterschaften: Drei Teams aus Neuruppin
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19:03 18.07.2018
Die Neuruppiner Streetsoccerinnen Vanessa Hofman, Raja Goetz, Bea Scherler und Juliette Dörfel (v. l.) Quelle: Privat
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Neuruppin

Bei den Deutschen Streetsoccer-Meisterschaften, die seit Mittwoch in Prora auf der Insel Rügen stattfinden, sind auch drei Teams aus der Fontanestadt dabei. Zwei Mädchenmannschaften in der Altersklasse 14 bis 17 sowie ein Jungenteam in der Klasse über 18 Jahre wollen bei den Meisterschaften, die die Sparkassen in Deutschland bereits seit 2001 ausrichten, ihr Bestes geben und bei den Spielen auch viel Spaß haben, sagte Streetworker Thomas Stork von der Initiative Jugendarbeit Neuruppin (IJN).

Zunächst hieß es für die Jugendlichen aber, früh aufzustehen. Denn die zwei Busse setzten sich bereits gegen 8 Uhr von der Fontanestadt aus in Richtung Rügen in Bewegung. „Die Meisterschaften sind auch eine schöne Ferienfreizeit“, betonte Stork.

Straßenfußball hat seine eigene Regeln

Streetsoccer, zu deutsch Straßenfußball, hat seine eigene Regeln und ist vor allem in ärmeren Regionen Afrikas und Südamerika beliebt. Gespielt wird in Deutschland zumeist auf extra Streetsoccer-Anlagen, wobei das Feld etwa 15 Meter lang und 10 Meter breit ist, während die Tore in etwa so groß sind wie beim Eishockey. Jede Mannschaft hat drei Spieler auf dem Feld, die beliebig oft ausgewechselt werden können. Die Spielzeit beträgt meist zwischen 10 und 15 Minuten.

Um an den Deutschen Meisterschaften an der Ostsee teilnehmen zu können, mussten sich die Teams in ihren jeweiligen Bundesländern erst einmal dafür qualifizieren. Neuruppin gelang dies bei zwei Turnieren: Eines wurde bereits im Januar in der Fontanestadt ausgespielt, das zweite Anfang Juni im Freizeitpark Tropical Island in Dahme-Spreewald.

Es geht vor allem um Spaß

Hoffnungen auf einen Platz auf dem Siegertreppchen machen sich die Neuruppiner nicht. „Es geht uns vor allem um den Spaß“, sagte Stork. Etwas Ehrgeiz dürfte dennoch dabei sein: Im vergangenen Jahr hatte es das Neuruppiner Jungenteam auf Rügen bei 250 Mannschaften sogar bis in die Ko-Runde geschafft.

Von Andreas Vogel

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