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Neuruppin Tote Wildschweine: Verdacht auf afrikanische Schweinepest nicht bestätigt
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuruppin Tote Wildschweine: Verdacht auf afrikanische Schweinepest nicht bestätigt
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15:03 12.10.2018
Der Landkreis fürchtet die afrikanische Schweinepest, mit der sich Wild- und Hausschweine infizieren können. Quelle: dpa
Radensleben

Der Verdacht auf afrikanische Schweinepest bei den kürzlich in einem Graben bei Radensleben gefundenen acht toten Wildschweinen hat sich nicht bestätigt. Das teilte gestern auf MAZ-Nachfrage Simone Heiland mit, Amtstierärztin in Ostprignitz-Ruppin. Nach dem Fund der Tiere durch einen Jagdpächter am vergangenen Wochenende seien sofort Proben entnommen und ins Labor geschickt worden, so Heiland. Dieses konnte keine Tierseuche feststellen.

Todesursache weiter offen

Woran die Wildschweine gestoben sind, bleibt allerdings unklar. „Es gibt keinerlei Hinweise auf eine Ursache“, so die Leiterin des Amtes für Verbraucherschutz und Landwirtschaft beim Kreis, das für Tierschutz und Jagd zuständig ist. Sie widerspricht dabei der bisherigen Darstellung, dass eines der Tiere weidmännisch erlegt und sein Fell professionell entfernt wurde. „Das Tier war zwar nicht mehr vollständig“, sagt Heiland. „Es gibt aber keinen Hinweis, dass ein Mensch dran war.“ Allerdings seien die Kadaver am Fundtag auch schon älter gewesen, sodass manche Spuren verwischt sein durften. Ob Gift im Spiel war, wie es die Gerüchteküche vermutet, kann die Kreismitarbeiterin nicht bestätigen. Für Untersuchungen dazu habe es aber auch keine Anhaltspunkte gegeben.

Landkreis froh über jeden Hinweis

Der Fall mit den vielen toten Tieren gibt also nach wie vor Rätsel auf. „So etwas habe ich auch noch nicht gesehen“, sagt Heiland. Für sie ist aber das Wichtigste, dass es sich dabei nicht um die afrikanische Schweinepest gehandelt hat. Denn vor der Seuche, wegen der der tierärztliche Bereitschaftsdienst in diesem Jahr erweitert wurde, hat die Amtstierärztin großen Respekt. „Und wir sind froh über jeden Hinweis dazu – auch wenn er sich als nicht richtig herausstellen sollte.“

Von Celina Aniol

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