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Neuruppin Vollsperrung: Rathaus gibt Entwarnung
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuruppin Vollsperrung: Rathaus gibt Entwarnung
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00:23 19.04.2019
Es ist noch unklar, ab wann die Betonplatten am Kuhburgsberg bei Neuruppin unter Vollsperrung saniert werden. Fest steht, dass eine Linksabbiegespur in Richtung Wittstock gebaut wird. Quelle: Celina Aniol
Neuruppin

 Genaueres weiß zwar Neuruppins Bürgermeister Jens-Peter Golde (Pro Ruppin) noch nicht. Gleichwohl gab Golde am Dienstag schon mal Entwarnung: „Die Landesstraße L 16 am Kuhburgsberg in Richtung Rheinsberg wird nicht für acht Monate gesperrt werden.“

Dem stimmte Frank Schmidt vom Landesbetrieb für Straßenwesen zu – auch wenn selbst Schmidt noch gar nicht weiß, ab wann und wie lange die Straße unter Vollsperrung ausgebaut werden wird. „Der Zuschlag für die Arbeiten wird erst Ende April erteilt“, sagte Schmidt.

Danach werde es vermutlich noch etwa drei Wochen dauern, bis der sogenannte Bauablaufplan fertig ist – und erst dann könne man auch sagen, ab wann und für wie lange Autofahrer die 13 Kilometer lange Umleitung über die Landesstraße L 18 nutzen müssen.

Eine provisorische Durchfahrt für Rettungskräfte?

Für Michael Peter waren das halbwegs gute Nachrichten. Der Ortsvorsteher von Gühlen-Glienicke hatte nach den ersten Meldungen in der vergangenen Woche bereits befürchtet, dass der Neuruppiner Ortsteil ab Mitte, Ende Mai für mehrere Monate lediglich über die kilometerlange Umleitung zu erreichen ist. Doch davon war am Dienstag keine Rede.

Neuruppins Baudezernent Arne Krohn sprach sogar davon, dass es selbst während der Bauarbeiten eine provisorische Durchfahrt für Rettungsfahrzeuge geben wird. Das wäre dem Ortsvorsteher am liebsten. Denn nur dann gebe es eine Gewähr, dass in Ernstfällen wie Herzinfarkt oder Brand die Rettungskräfte auch trotz der Bauarbeiten wirklich schnell nach Gühlen-Glienicke kommen.

Zufrieden ist Michael Peter dennoch nicht. „Warum muss man ständig nachfragen, um die richtigen Informationen zu erhalten?“ Der Ortsvorsteher erwartet eine bessere Informationspolitik – sowohl vom Landesbetrieb Straßenwesen als Bauherrn als auch vom Neuruppiner Rathaus. „Die Stadt vertritt doch ihre Bürger.“

Auch der Busverkehr wartet noch auf Antworten

Das Landesstraßenamt habe eine „gute Informationspolitik“ zugesichert, sagte Bürgermeister Golde. Gleichwohl ist noch unklar, wie denn ab Baubeginn die Schulbusse fahren werden. Dürfen sie bis zu den Sommerferien direkt an der Baustelle vorbeifahren – so wie auch Rettungsfahrzeuge?

Henri Kmoschek, der Neuruppiner Chef der Busgesellschaft ORP, weiß es nicht. Kmoschek hofft, dass die Frage spätestens bei der Bauanlaufberatung vor Beginn der Arbeiten geklärt wird. Bis dahin soll es laut Bürgermeister Golde auch eine „vernünftige Ausschilderung“ geben, damit die Leute trotz der Straßenarbeiten zum Tierpark nach Kunsterspring sowie nach Boltenmühle und nach Stendenitz kommen.

Von Andreas Vogel

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