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Neuruppin Vom Chronisten mit dem Zeichenstift
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17:27 14.04.2013
WUSTERHAUSEN

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Klaus Hoferichter wurde 1936 in einer Laubenkolonie in Berlin-Baumschulenweg geboren. Der Krieg vertrieb seine Familie von Berlin nach Ostpreußen. In den Nachkriegsjahren wurde sie dann im brandenburgischen Wusterhausen sesshaft. Hoferichter erlernte einen Bauberuf, versuchte sich im Lebensmittelgroßhandel als Lagerist, war in der Forstwirtschaft tätig, um letztendlich seine Erfüllung als Museumsleiter des Heimatmuseums Wusterhausen zu finden (1978 bis 1992).

Die Eröffnung seiner Ausstellung im Alten Laden des „Herbst’schen Hauses“ fand am Freitag ein interessiertes Publikum. Museumsleiterin Andrea Perlt würdigte eingehend das Wirken und das kreative Schaffen des langjährigen Museumsleiters Klaus Hoferichter, um im Anschluss dem Heimatmaler selbst das Wort zu überlassen.

Es folgte eine interessante und kurzweilige Ansprache des Künstlers, in der er schilderte, wie er zur Malerei kam. Klaus Hoferichters Absicht ist es, Stadtgeschichte in Bildern zu verewigen. Er sieht sich als Chronist mit Zeichenstift. Viele seiner Bilder zeigen Ansichten der Stadt, wie sie heute nicht mehr zu erleben sind. Zahlreiche Anekdoten sowie das fundierte Fachwissen Klaus Hoferichters zur Stadtgeschichte sorgten für einen gelungenen Abend.

Bis zum 23.Juni ist die Auswahl seines künstlerischen Schaffens zu den üblichen Öffnungszeiten im „Herbst’schen Haus“ zu besichtigen. Wer Interesse an der Stadtgeschichte hat, sollte sich diesen heimatgeschichtlichen Leckerbissen nicht entgehen lassen.

Das Wusterhausener Wegemuseum ist dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. (Von Marco Schimpke)

Wer diesen Storch und seine große Geste sieht, hat keine Fragen mehr. Kleiner Tipp? Herr Adebar sagt uns, dass 1.) nun wohl wirklich, endlich und schier unaufhaltsam der Frühling kommt, dass 2.) dieser Horst hier seiner ist, und dass er 3.) beabsichtigt, sich dort in aller Ruhe dem Klappern, dem Verpaaren, der Fortpflanzung und der Nachkommenaufzucht zu widmen.

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