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Von Neuruppin lernen heißt Tourismus lernen

Delegation aus der Ukraine sucht Hilfe für die Wintersaison Von Neuruppin lernen heißt Tourismus lernen

Wo könnte man besser lernen, wie man erfolgreichen Wintertourismus macht als im Ruppiner Land? Politiker und Tourismusfachleute aus der Ukraine haben sich bewusst die Region zwischen Neuruppin und Rheinsberg für einen Erfahrungsaustausch ausgesucht.

NEURUPPIN. .

Am Montag und Dienstag werden sich elf Vertreter aus verschiedenen Städten der Ukraine mit Bürgermeistern und Tourismusfachleuten hierzulande treffen, kündigte Hans Schaefer von der Neuruppiner Firma Inkom jetzt an. Die Inkom koordiniert die Wirtschaftsförderung in Neuruppin und den Gemeinden rundherum.

Wintertourismus und Neuruppin – das bringt nicht jeder sofort zusammen. Doch genau darum geht es bei dem Austausch auch, sagt Neuruppins Bürgermeister Jens-Peter Golde: „Unsere Regionen haben durchaus vergleichbare Probleme.“ Auch die ukrainischen Politiker und Verwaltungsfachleute suchen nach Möglichkeiten, ihre Städte und Gemeinden für Touristen außerhalb der eigentlichen Saison attraktiver zu machen.

Jens-Peter Golde kann sich einen Austausch mit der Ukraine in einem anderen Bereich ebenfalls vorstellen. Seit Jahren fahren Koch- und Gastronomielehrlinge aus der Region zum Praktikum in andere europäische Länder, um dort Erfahrungen zu sammeln. Im Gegenzug kommen Lehrlinge von dort hierher. Solch ein Austausch wäre auch mit der Ukraine denkbar, so Golde. Es gebe durchaus Interesse bei einigen Betrieben.

In diesem Fall wäre der Lehrlingswechsel allerdings schwieriger zu organisieren; die Ukraine gehört nicht zur EU wie die anderen Partnerländer. Die EU übernimmt bisher aber einen Teil der Kosten. Ob das bei einem Austausch mit dem Land im Osten ebenfalls so wäre, ist fraglich. (gru)

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