Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Neuruppin Wasserentnahme aus Flüssen und Seen untersagt
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuruppin Wasserentnahme aus Flüssen und Seen untersagt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:36 10.07.2018
Flüsse drohen auszutrocknen. Quelle: dpa
Anzeige
Neuruppin

Die lang anhaltende Trockenheit wirkt sich negativ auf die Wasserstände der Flüsse im Landkreis Ostprignitz-Ruppin aus. Die Wasserstände sind erheblich zurückgegangen. „Stellenweise beginnen Gewässer sogar schon gänzlich trocken zu fallen“, teilte am Dienstag die Kreisverwaltung Ostprignitz-Ruppin mit.

Deshalb dürfen die Bürger ab sofort kein Wasser mehr aus Seen und Flüssen entnehmen – es sei denn, dies wurde ihnen ausdrücklich erlaubt. Jegliche Wasserentnahme aus den Flüssen oder Seen wäre für diese eine zusätzliche Belastung und würde das Ökosystems „Fließgewässer“ weitreichend beeinflussen, heißt es in der Mitteilung.

Wasserentnahmerechte gelten grundsätzlich unter Vorbehalt

Das geltende Wasserrecht räumt den Bürgern innerhalb des so genannten Eigentümer- und Anliegergebrauchs zwar umfangreiche erlaubnisfreie Nutzungsmöglichkeiten an Gewässern ein, doch sind diese Rechte unter die Vorbehalte gestellt, dass keine wesentliche Verminderung der Wasserführung oder Beeinträchtigung des Wasserhaushalts zu erwarten ist. Daher seien „alle nicht ausdrücklich erlaubten Wasserentnahmen aus Seen und Flüssen ab sofort und bis auf weiteres unzulässig“, informierte der Landkreis Ostprignitz-Ruppin.

Der wenige Regen bringt kaum etwas

Eine wesentliche Entschärfung der Niedrigwasserlage ist bislang nicht in Sicht. Denn die zu erwartenden Niederschläge werden eher lokal und nur kurzzeitig für Entspannung sorgen. Ein Großteil wird derzeit ohnehin von der Vegetation regelrecht aufgesogen und kommt gar nicht in den Gewässern zum Abfluss.

Bei weiterhin anhaltender Trockenheit ist nach Angaben der Kreisverwaltung auch eine Tauchtiefenbegrenzung der Landeswasserstraße Altfriesack in Richtung Kremmen nicht auszuschließen.

Von MAZonline

Miteinander reden, mit Jugendlichen diskutieren, von Diskriminierung Betroffene beraten: Das neue präventive Projekt „Facetten des Glaubens“ des Vereins Esta Neuruppin will Vorurteile abbauen und Menschen unterschiedlicher Prägung miteinander ins Gespräch bringen. Auch eine Ausstellung ist geplant.

09.07.2018

In der Breiten Straße in Alt Ruppin geht nichts mehr, die Straße ist gesperrt. Der Landesstraßenbetrieb lässt dort die Fahrbahn erneuen – das bringt dem Land viel Kritik ein.

09.07.2018

Bis vor zwölf Jahren hatte Neuruppin eine Beigeordnete als Vertreterin des Bürgermeisters. Dann wurde der Posten eingespart. Jetzt will Bürgermeister Golde ihn wieder einführen – mit Blick auf Neuruppins Zukunft.

09.07.2018
Anzeige