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Wiedereröffnung im Restaurant Up Hus

Neuruppin Wiedereröffnung im Restaurant Up Hus

Im Restaurant Up-Hus herrscht wieder Betrieb. Am Dienstag Abend hat ein neuer Pächter das Lokal wiedereröffnet. Vorher hatte das Up-Hus-Restaurant ein Dreivierteljahr leer gestanden. Es geht gut los: Am Valentinstag sind bereits alle Tische reserviert.

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Marian Kemnitz ist der neue Pächter im Restaunt Up-Hus-Idyll in Neuruppin. Gestern feierte er die Wiedereröffnung.

Quelle: Jonas Nayda

Neuruppin. Das Restaurant Up-Hus-Idyll im Hinterhof der Siechenhauskapelle ist seit Dienstag Abend wieder geöffnet. Der neue Pächter heißt Marian Kemnitz und stammt gebürtig aus Neuruppin. Der 29-Jährige hat sich mit der Übernahme des Restaurants einen Lebenstraum verwirklicht.

Marian Kemnitz hat Anfang Fe­bruar den Pachtvertrag für das Up-Hus-Restaurant unterschrieben. Zuvor hatte der Betrieb dort für ein Dreivierteljahr geruht, weil der letzte Pächter aus privaten Gründen Insolvenz anmelden musste (die MAZ berichtete).

Das Up-Hus-Idyll gehört zu den ältesten noch erhaltenen Gebäuden in ganz Neuruppin

Das Up-Hus-Idyll gehört zu den ältesten noch erhaltenen Gebäuden in ganz Neuruppin.

Quelle: Jonas Nayda

Die Vorfreude war Marian Kemnitz am Tag der Eröffnung anzusehen. In den Wochen vor dem großen Tag hatten er und seine Köchin Nadine Steinbrenner das Lokal wieder auf Vordermann gebracht. „Da durch den Hotelbetrieb im Restaurant gefrühstückt wurde, musste zum Glück nichts renoviert werden“, erklärt Marian Kemnitz. Jetzt ist es dennoch ein großer Schritt für ihn, den Betrieb zu eröffnen. Schließlich sei ein eigenes Restaurant der Traum eines jeden Gastronomen, sagt Kemnitz.

Gastronomie als Berufung

Der gelernte Verwaltungsfachangestellte stammt selbst aus einer Gastronomenfamilie. Bereits sein Vater führte vor einigen Jahren ein kleines Lokal am Parzival am See. Dort half Marian Kemnitz als Jugendlicher hinterm Tresen aus und dort entwickelte sich auch seine Leidenschaft für die Gastronomie. „Für mich ist das keine Arbeit, sondern eine Berufung“, sagt er. Bereits nach wenigen Jahren in seinem alten Job als Verwaltungsangestellter in der Gemeinde Fehrbellin hatte er gemerkt: Er gehört in die Gastronomie.

Marian Kemnitz (l) ist neuer Pächter im Restaunt Up Hus Idyll in Neuruppin

Marian Kemnitz (l.) ist neuer Pächter im Restaunt Up Hus Idyll in Neuruppin. Nadine Steinbrenner (r.) ist seine Köchin.

Quelle: Jonas Nayda

Das Restaurant Up-Hus-Idyll bietet nun seit Dienstag wieder traditionelle deutsche Speisen an. Marian Kemnitz verzichtet dabei ganz bewusst auf eine Fritteuse in der Küche. Pommes oder Fischstäbchen möchte er seinen Gästen nicht servieren. „Man kann aus Kartoffeln so viel mehr machen“, sagt er und fügt lächelnd hinzu, dass er sich sicher sei, jeden Gast satt und zufrieden stellen zu können.

Anfang mit Schwierigkeiten

Allerdings appelliert Kemnitz auch an das Verständnis seiner Gäste, nicht zu hohe Erwartungen zum Start des Betriebes zu haben. Am Anfang könne nicht immer alles reibungslos ablaufen.

Das Up-Hus-Idyll gehört zu den ältesten noch erhaltenen Wohngebäuden Neuruppins, die nicht dem Stadtbrand von 1787 zum Opfer gefallen sind. Das Fachwerkhaus wurde zwischen 1692 und 1694 erbaut. Die Siechenhauskapelle, die den Hof zur Straße hin abschließt, stammt gar aus dem Jahr 1491.

Alle Tische reserviert

In seinem Inneren bietet das Lokal Platz für etwa 45 Gäste. Im Sommer stehen auch Tische im Hof. Für den Valentinstag am Mittwoch sind drinnen alle Tische schon reserviert.

In den vergangenen Tagen seien viele Neuruppiner neugierig auf ihn zugekommen, sagt Marian Kemnitz. „Sobald hier im Laden Licht brennt, kommen die Leute“, sagt er und lacht. In den sozialen Netzwerken im Internet wünschen ihm die Menschen viel Erfolg: „Du schaffst das, Marian, wir freuen uns, deine Gäste sein zu dürfen!“, schreibt eine Facebook-Nutzerin aus Neuruppin.

Öffnungszeiten

Im Februar wird das Up-Hus-Restaurant zunächst von mittwochs bis sonntags ab 17 Uhr geöffnet sein. Ab März soll dann der Dienstag dazu kommen und am Wochenende soll auch schon ab Mittag geöffnet sein.

Von Jonas Nayda

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