Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Neuruppin Weitere Finanzspritze für das JFZ
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuruppin Weitere Finanzspritze für das JFZ
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:36 07.11.2018
Im Jugendfreizeitzentrum Neuruppin – hier beim Indoor-Skaten. Quelle: foto: privat
Neuruppin

Das Jugendfreizeitzentrum in Neuruppin (JFZ) kann mit einem weiteren Zuschuss durch die Fontanestadt rechnen. Bisher bekommt das JFZ bereits Unterstützung bei den Betriebskosten für die Alte Brauerei an der Fehrbelliner Straße. Jetzt soll die Stadtverwaltung dem JFZ-Verein als Betreiber mit einer weiteren Finanzspritze weiterhelfen. Das fordert der Neuruppiner Sozialausschuss.

Der Ausschuss stimmte am Dienstagabend geschlossen für einen einmaligen Zuschuss im kommenden Jahr. Bis zu 20.000 Euro sollen aus der Stadtkasse fließen. Dieses Geld soll den gemeinnützigen Jugendverein in die Lage versetzen, wieder an jedem Tag der Woche Öffnungszeiten anbieten zu können.

Im Moment weiß der Verein offenbar nicht, wie er das nötige Personal dafür bezahlen soll. Der Verein Esta Ruppin hatte dem JFZ zuletzt geholfen. Auf diese Unterstützung muss das JFZ künftig aber verzichten.

CDU will einen Zuschuss – aber nicht direkt

„Der Verein hat sich mit der Bitte um Unterstützung an uns gewendet“, sagt der Neuruppiner CDU-Mann Michael Gayck. Auch SPD und Linke haben ähnliche Anfragen bekommen, die CDU aber offenbar zuerst reagiert.

Für die Haushaltsberatung am Dienstag im Sozialausschuss hatten die Christdemokraten ihren Antrag auf einen Zuschuss für das JFZ vorbereitet. „Natürlich unterstützen wir das alle“, sagt Hannelore Gußmann von der SPD, die den Ausschuss leitet.

Noch keine Dauerlösung

Gayck ist wichtig, dass die Stadt nicht direkt eine Personalstelle für den JFZ-Verein bezahlt. „Denn das könnte ein Präzedenzfall werden“, fürchtet er; mit welchem Recht wollte Neuruppin dann anderen Verein absagen, die einen Zuschuss für ihre Mitarbeiter fordern.

Die Finanzhilfe fürs JFZ müsste auf andere Weise fließen – und sie soll erst einmal auf 2019 begrenzt bleiben. Für die Zeit danach müsste eine andere Lösung gefunden werden. Wie die aussehen könnte, muss der Ausschuss später in Ruhe beraten, sagt Hannelore Gußmann.

Von Reyk Grunow

Ein 27-Jähriger fährt 2016 eine 17-Jährige tot. Dafür verurteilt ihn das Gericht zu einer Haftstrafe. Ohne Bewährung. Ins Gefängnis will er aber nicht und geht in Berufung. Jetzt hätte der Fall verhandelt werden sollen. Ein Horror für die Eltern.

10.11.2018

Wetter, Kampfmittel, Stahlengpässe: Die Liste der Gründe, warum die Bauarbeiten nur schleppend vorangehen, ist lang.

06.11.2018

Die Anwohner waren von den Rodungen völlig überrascht worden. Die Baumwarte hatte aber gute Gründe. Ihre Arbeit ist damit allerdings nicht beendet. Weitere Alleen werden in den kommenden Jahren von Rodungen betroffen sein. So sollen in Nietwerder 60 Bäume gefällt werden.

06.11.2018