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Neuruppiner Biz coacht junge Job-Bewerber

Dreiteilige Vortragsreihe Neuruppiner Biz coacht junge Job-Bewerber

Wie bewerbe ich mich richtig, um an meinen Traumberuf zu kommen? Tipps liefert das Berufsinformationszentrum (Biz) Neuruppin in einer dreiteiligen Vortragsreihe. „Eine gute Vorbereitung ist das A und O“, sagt Biz-Leiterin Elfi Hirt. Besonders wichtig sei das Bewerbungsschreiben.

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Beim Bewerbungsschreiben kommt es auf prägnante Formulierungen und einen sauberen Stil an.

Quelle: Flickr.com/Dirk Vorderstrasse

Neuruppin. Wie bewerbe ich mich richtig? Tipps und Hilfestellungen liefert derzeit das Berufsinformationszentrum (Biz) Neuruppin in einer dreiteiligen Vortragsreihe. „Eine gute Vorbereitung ist das A und O“, sagt Biz-Leiterin Elfi Hirt. Am Anfang stehe die Frage, welcher Beruf überhaupt zu einem passt. „Es geht darum, die eigenen Stärken zu entdecken“, sagt Hirt. „Was mache ich gerne in meiner Freizeit? Welche Schulfächer machen mir besonderen Spaß?“ Auch die Erfahrungen bei Ferienjobs oder Praktika könnten Hinweise liefern. „Manchmal hilft es, noch jemand anderen zu fragen: Wo liegen meine Stärken und Schwächen? Wie nehmt ihr mich wahr?“, sagt Elfi Hirt.

Als Nächstes gehe es darum, Informationen zu sammeln und richtig zu sortieren. Die Arbeitsagentur bietet eine eigene Jobbörse an, viele Stellen und Ausbildungsplätze sind in Zeitungen und im Internet ausgeschrieben. Hilfe bei der Orientierung biete die Plattform „Berufe-Net“. Wichtig sei es, sich über den potenziellen Arbeitgeber zu informieren. „Ihr müsst in der Bewerbung ausdrücken, dass ihr euch informiert habt und dass ihr wisst, was auf euch zukommt“, so Elfi Hirt.

Vor dem Schreiben der ersten Bewerbung stehe noch etwas Arbeit an. So mache es Sinn, sich eine Checkliste zu machen – auch, um Bewerbungsfristen nicht zu verpassen. Bei begehrten Ausbildungsplätzen sei der zeitliche Vorlauf sehr groß. Zu guter Letzt gelte es, Zeugnisse und Nachweise zu sammeln und das Internet zu überprüfen. Nicht alles, was Google und Facebook über den Bewerber verraten, sollte der Chef in spe zu Gesicht bekommen.

Rechtschreibfehler dürfen nicht sein

Ob es zu einem Bewerbungsgespräch kommt, darüber entscheiden die eingereichten Unterlagen. Entsprechend viel Sorgfalt sollten Bewerber walten lassen. Rechtschreibfehler seien ein Ausschlusskriterium, ebenso vorgefertigte Anschreiben, in denen nur der Adressat ausgetauscht wurde, sagt die Biz-Leiterin. „Ihr müsst das Anschreiben so formulieren, dass der Arbeitgeber denkt: Den will ich haben!“

Ein lückenloser Lebenslauf und ein positives und selbstbewusstes Anschreiben gehörten auf jeden Fall in die Unterlagen, ebenso Zeugnisse und Nachweise in chronologischer Reihenfolge. „Vermerkt auf jeder Seite euren Namen und eure Kontaktdaten, damit der potenzielle Arbeitgeber euch jederzeit erreichen kann“, rät Elfi Hirt. Es gehe darum, sich gut zu verkaufen – und niemals in die Bittsteller-Position zu kommen. „Der Arbeitgeber sucht euch ja auch“, erklärt Hirt.

Die Anforderungen an die Bewerbungsunterlagen gelten gleichermaßen für schriftliche Bewerbungen wie Bewerbungen per E-Mail. Einige Unternehmen böten inzwischen eigene Online-Plattformen an, über die die Bewerbung läuft. Solche Plattformen seien dann zwingend zu nutzen.

Hinweis:
Nachdem es im ersten Teil der Vortragsreihe um das Bewerbungsschreiben ging, dreht sich im zweiten Teil am Donnerstag, 8. Oktober, ab 15.30 Uhr alles um das Bewerbungsgespräch. Weitere Informationen unter  03391/69 31 40.

Von Mischa Karth

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