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Neuruppiner Galerie bleibt erhalten

Neue Ausstellung am Ruppiner See Neuruppiner Galerie bleibt erhalten

Der Vertrag für die Neuruppiner Galerie am Bollwerk ist vorfristig bis 2019 verlängert worden. Grund: Der Galerieverein soll sich mit Ausstellungen an den Vorbereitungen für das Fontanejahr 2019 einbringen. Das wollen die Vereinsmitglieder gern machen. Sie gewähren Besuchern derzeit in einer Publikumsausstellung Einblick in ihre Kunstschätze, die sie zu Hause haben.

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Die „Hockende“ von Hans-Hermann Degener ist ebenfalls in der neuen Ausstellung zu sehen.

Quelle: Andreas Vogel

Neuruppin. Die Neuruppiner Galerie am Bollwerk wird auf jeden Fall bis zum Fontanejahr 2019 erhalten bleiben. „Der Vertrag mit der Stadt ist verlängert worden“, sagte Matthias Frinken am Donnerstagabend. Der aus Hamburg stammende Architekt und Stadtplaner gehört zu den Mitgliedern des Fördervereins der Galerie und ist in Neuruppin als Quartiersmanager für das Neubaugebiet WK I bis III tätig. Der bisherige Vertrag mit den Stadtwerken, die das Gebäude für zehn Jahre gemietet haben, ging lediglich bis Ende Dezember 2017. Die Stadtwerke wollen den Vertrag auch nicht verlängern. „Wir brauchen das Gebäude nicht mehr“, sagte Geschäftsführer Joachim Zindler am Freitag. Früher hatten die Stadtwerke dort ein Büro für die Fahrgastschifffahrt. Deren Betrieb haben sie jedoch an den privaten Bürgerbahnhof abgegeben. Gleichwohl sollen die Stadtwerke auch 2018 und 2019 dafür sorgen, dass der Galerieverein die Jahresmiete von je 5000 Euro zahlen kann. Das städtische Unternehmen wird den Verein mit dieser Summe fördern. „Wir wollen die Galerie auf jeden Fall in das Fontanejahr 2019 einbeziehen“, betonte Bürgermeister Jens-Peter Golde. Schließlich seien die direkt am Ufer des Ruppiner Sees gelegenen Räume „eine gute Adresse zum Verweilen“.

Das zeigte sich am Donnerstagabend, als mehr als 20 Leute zur Eröffnung einer Publikumsausstellung zum zehnjährigen Bestehen des Galerievereins kamen. Bis 23. April zeigen Vereinsmitglieder einen Teil ihrer privaten Kunstschätze – Malereien, Grafiken, Skulpturen, Keramik. 27 Objekte von zwölf Künstlern sind zu sehen. Jedes hat seine eigene Geschichte. So hat Christiane Schulz zwei Bilder beigesteuert, die sie von einer einstigen Studienkollegin in Prag geschenkt bekommen hat. „Eines gab es zu meiner Hochzeit, das andere zu meinem 50.“ Kuratorin Cornelia Lambriev-Soost hat sich bis Ende April von einem Bild getrennt, das sie Anfang der 1990er Jahre nach einem Einbruch in einer Schweriner Galerie gerettet hat.

Unklar ist, ob es die Galerie nach 2019 weiterhin am Bollwerk geben wird. Bis dahin müssten mögliche Finanzierungsmodelle gefunden werden, sagte Golde.

Von Andreas Vogel

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