Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Ostprignitz-Ruppin Neuruppiner Galerie bleibt erhalten
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuruppiner Galerie bleibt erhalten
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
02:15 21.03.2016
Die „Hockende“ von Hans-Hermann Degener ist ebenfalls in der neuen Ausstellung zu sehen. Quelle: Andreas Vogel
Anzeige
Neuruppin

Die Neuruppiner Galerie am Bollwerk wird auf jeden Fall bis zum Fontanejahr 2019 erhalten bleiben. „Der Vertrag mit der Stadt ist verlängert worden“, sagte Matthias Frinken am Donnerstagabend. Der aus Hamburg stammende Architekt und Stadtplaner gehört zu den Mitgliedern des Fördervereins der Galerie und ist in Neuruppin als Quartiersmanager für das Neubaugebiet WK I bis III tätig. Der bisherige Vertrag mit den Stadtwerken, die das Gebäude für zehn Jahre gemietet haben, ging lediglich bis Ende Dezember 2017. Die Stadtwerke wollen den Vertrag auch nicht verlängern. „Wir brauchen das Gebäude nicht mehr“, sagte Geschäftsführer Joachim Zindler am Freitag. Früher hatten die Stadtwerke dort ein Büro für die Fahrgastschifffahrt. Deren Betrieb haben sie jedoch an den privaten Bürgerbahnhof abgegeben. Gleichwohl sollen die Stadtwerke auch 2018 und 2019 dafür sorgen, dass der Galerieverein die Jahresmiete von je 5000 Euro zahlen kann. Das städtische Unternehmen wird den Verein mit dieser Summe fördern. „Wir wollen die Galerie auf jeden Fall in das Fontanejahr 2019 einbeziehen“, betonte Bürgermeister Jens-Peter Golde. Schließlich seien die direkt am Ufer des Ruppiner Sees gelegenen Räume „eine gute Adresse zum Verweilen“.

Das zeigte sich am Donnerstagabend, als mehr als 20 Leute zur Eröffnung einer Publikumsausstellung zum zehnjährigen Bestehen des Galerievereins kamen. Bis 23. April zeigen Vereinsmitglieder einen Teil ihrer privaten Kunstschätze – Malereien, Grafiken, Skulpturen, Keramik. 27 Objekte von zwölf Künstlern sind zu sehen. Jedes hat seine eigene Geschichte. So hat Christiane Schulz zwei Bilder beigesteuert, die sie von einer einstigen Studienkollegin in Prag geschenkt bekommen hat. „Eines gab es zu meiner Hochzeit, das andere zu meinem 50.“ Kuratorin Cornelia Lambriev-Soost hat sich bis Ende April von einem Bild getrennt, das sie Anfang der 1990er Jahre nach einem Einbruch in einer Schweriner Galerie gerettet hat.

Unklar ist, ob es die Galerie nach 2019 weiterhin am Bollwerk geben wird. Bis dahin müssten mögliche Finanzierungsmodelle gefunden werden, sagte Golde.

Von Andreas Vogel

Die Rheinsberger Preussen-Quelle will noch enger mit dem Naturpark Stechlin-Ruppiner Land zusammenarbeiten. Im Rheinsberger Ortsteil Zühlen engagiert das Unternehmen sich schon für die Rettung von seltenen Amphibien. Dabei soll es aber nicht bleiben.

21.03.2016

Wer muss eigentlich für die Sicherheit sorgen, wenn ein Biber einen Baum so annagt, dass der auf einen Weg zu fallen droht? In Neuruppin stellt sich gerade diese Frage. Nur der Biber gibt sich unbeeindruckt und nagt am Fuße des Seedamms einfach weiter.

21.03.2016
Ostprignitz-Ruppin Ostprignitz-Ruppin: Polizeibericht vom 18. März - Verkehrskontrollen: Ohne Gurt und zu schnell

22 Kraftfahrer, fünf Beifahrer und ein Kind waren nicht angeschnallt, als die Polizei am Mittwoch und Donnerstag im Kreis Ostprignitz-Ruppin kontrollierte. 184 Menschen fuhren zu schnell. Spitzenreiter: 181 km/h auf der A 24 im 130er-Bereich – ihn erwarten zwei Punkte, ein Monat Fahrverbot und 240 Euro Bußgeld. Ein Autofahrer hatte 0,62 Promille Alkohol intus.

18.03.2016
Anzeige