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Neuruppiner Jugend entdeckt Tempelgarten

Projektwoche der Puschkinschule Neuruppiner Jugend entdeckt Tempelgarten

Um etwas über den Tempelgarten zu erfahren, ließen sich Jugendliche der Puschkinschule Anfang der Woche das Areal von Peter Neiß zeigen. Der Vorsitzende des Tempelgartenvereins will mehr junge Menschen in den Park locken. In drei Projekten entstanden unter anderem farbenfrohe Kunstwerke.

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Acrylgemälde der Schüler im Neuruppiner Tempelgarten.

Quelle: Mischa Karth

Neuruppin. Ein wenig verstohlen drängen sich die Schüler der Puschkinschule im Tempelgarten aneinander. Fotografieren lassen möchten sie sich nicht mit ihren Kunstwerken. Dabei können sie durchaus stolz sein auf das, was sie in den letzten fünf Tagen geleistet haben. 14 Schüler haben in der Projektwoche je ein Bild gefertigt, ausgestaltet mit einer ungewöhnlichen Technik: Mit Acrylfarbe auf Glas haben sie ihre Ideen umgesetzt.

Das Motto lautete „Da fehlt Farbe“ – und die Werke sind reichlich bunt geworden. Blutrote Herzen sind zu sehen, düstere Helden aus Comics und Videospielen, aber auch abstrakte Kunst. Ziel war es, den Tempelgarten zu entdecken, ihn auf sich wirken zu lassen und die Eindrücke in einem Bild wiederzugeben, erklärt Uschi Jung. Die Neuruppiner Künstlerin war von dem Einsatz der Jugendlichen beeindruckt. „Mitunter waren sie so bei der Sache, dass sie die Pausen durchgearbeitet haben“, sagt Uschi Jung.

Gemeinsam mit der Kunstlehrerin Sabine Nappl hat sie das Projekt betreut. Ziel der Pädagogen war es, den Jugendlichen der Klassenstufen sieben bis neun größtmögliche Freiheit beim Gestalten der Gemälde zu geben. Die fertigen Bilder nahmen die Schüler schließlich mit nach Hause.

Um etwas über den Garten und den Tempel zu erfahren, hatten die Jugendlichen sich Anfang der Woche vom Vorsitzenden des Tempelgartenvereins, Peter Neiß, herumführen lassen. Ihm sei es ein Anliegen, dass die jungen Leute den Park im Herzen der Stadt für sich entdecken, erklärt Neiß. „Uns geht es auch darum, offensiv Vandalismus vorzubeugen“, sagt er.

Deshalb war der Vorsitzende vor einiger Zeit auf die Puschkinschule zugegangen. Schließlich entwickelten sich aus der Idee der Zusammenarbeit gleich drei Projekte, die in den vergangenen fünf Tagen realisiert wurden. Neben dem Kunstprojekt kochten einige Schüler in Zusammenarbeit mit dem Tempelgartenrestaurant orientalische Speisen. Eine dritte Gruppe fertigte orientalische Gewänder.

Als positives Signal wertet Neiß zudem, dass die Vorstellung der Tempelgarten-Revue am Montag um 10 Uhr, die sich explizit an junge Leute richte, bereits komplett ausgebucht ist.

Von Mischa Karth

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