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Neuruppiner Lidl-Räuber schweigt

Verdächtiger soll bundesweit 43 Überfälle begangen haben Neuruppiner Lidl-Räuber schweigt

Monatelang hat ein Räuber fast im gesamten Bundesgebiet Supermärkte überfallen, darunter auch einen Lidl-Markt in Neuruppin und einen Netto-Markt in Schwante. Am Donnerstag wurde ein 42-Jähriger gefasst, der mehr als 40 Überfälle begangen haben soll. Doch der Mann aus Polen schweigt.

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Mit einer Pistole hatte der Räuber auch eine Kassiererin des Lidl-Marktes in Neuruppin bedroht.

Quelle: Peter Geisler

Neuruppin. Der sogenannte Supermarkt-Räuber, der am 29. April auch den Lidl in Neuruppin überfallen haben soll und am Donnerstag bei Dresden gefasst wurde, schweigt. „Er ist nicht geständig und will nicht aussagen“, sagte am Montag Oberstaatsanwalt Thomas Klinge von der Staatsanwaltschaft Hannover. Diese führt die Ermittlungen, weil die schwerste Tat, die dem 42-Jährigen aus Polen vorgeworfen wird, in Hannover begangen wurde. Dabei war im Dezember ein 21-jähriger Kunde eines Supermarktes erschossen und ein 29-Jähriger schwer verletzt worden.

In Neuruppin hatte der Mann eine Kassiererin mit einer Pistole geschlagen und neben ihr in den Fußboden geschossen. Zudem hatte er einen Kunden mit der Waffe bedroht, der sich ihn in den Weg stellen wollte (die MAZ berichtete).

Die Ermittler sind sicher, dass sie dem Verdächtigen 17 Überfälle in mehreren Bundesländern nachweisen können. Der Mann soll aber noch viel mehr auf dem Kerbholz haben. „Insgesamt stehen 43 Verfahren auf der Liste“, sagte Staatsanwalt Klinge. Dazu gehört ebenfalls der Überfall auf den Netto-Markt in Schwante am 20. Februar. damals wurde ein Phantombild veröffentlich, das dem Phantombild nach einem Überfall in Nauen verdächtig ähnlich sieht – und auch die Vorgehensweise eines Räubers in Brandenburg an der Havel passt in das Muster.

Klinge schloss nicht aus, dass dem Verdächtigen anhand von DNA-Spuren weitere Überfälle zugeordnet werden können.

Von Andreas Vogel

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