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Ostprignitz-Ruppin Neuruppiner Museum will ein Tabu brechen
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuruppiner Museum will ein Tabu brechen
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02:15 30.09.2017
Das Neuruppiner Museum hofft durch die Änderungen auf mehr Besucher. Quelle: Peter Geisler
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Neuruppin

Um mehr Besucher in das Neuruppiner Museum zu locken, soll der bisherige Ruhetag von Montag auf Dienstag verschoben werden. Die Hoffnung dabei ist, dass Besucher der Fontanestadt, die sich lediglich für ein verlängertes Wochenende in Neuruppin aufhalten, am Montag vielleicht zu einer Ausstellung ins Museum gehen. Bisher ist das nicht möglich: Denn seit Jahrhunderten gilt der „blaue Montag“ als Ausgleich für all diejenigen, die am Wochenende arbeiten mussten.

Der Zuschussbedarf liegt bei mehr als 750.000 Euro

Gleichwohl will das Museum mit dieser Tradition nun brechen, um mehr Besucher zu sich locken zu können. Denn mehr Besucher bedeuten mehr Einnahmen, und mehr Einnahmen kann das Haus, das für 6,5 Millionen Euro saniert und erweitert wurde, gut gebrauchen. Immerhin beläuft sich der Zuschussbetrag, den die Stadt jedes Jahr aufbringen muss, auf mehr als 750.000 Euro. Die Einnahmen aus Eintrittsgeld, Führungen und Serviceangeboten summierte sich im vergangenen Jahr lediglich auf knapp 25.400 Euro. Auch deshalb soll die Gebührenordnung etwas geändert werden.

Das Haus wurde für 6,5 Millionen Euro saniert. Quelle: Peter Geisler

Dabei geht es nicht allein um den neuen Ruhetag, vielmehr sollen auch einige Eintrittspreise korrigiert werden. Demnach soll künftig die Ermäßigung für die Familienkarte entfallen, da der Eintrittspreis von 8 Euro schon ermäßigt ist. Bisher gilt bei einer Ermäßigung ein Preis von 5 Euro.

Museum will dem Familienpass Brandenburg beitreten

Außerdem will das Museum dem Familienpass Brandenburg beitreten. Der Familienpass wird jedes Jahr neu vom Familienministerium herausgegeben und bietet Ermäßigungen bei Ereignissen für Familien in Berlin und Brandenburg. Das Neuruppiner Museum will Partner dieser Werbeaktion werden. Zudem soll ein Gruppentarif eingeführt werden, von dem vornehmlich touristische Reisegruppen mit acht bis 20 Personen profitieren. Sie sollen nur 4 statt 5 Euro Eintritt zahlen müssen. Dieser Rabatt soll das Museum für Reisegruppen attraktiver machen.

Angehoben werden sollen die Preise für die Jahreskarte. Diese kostet bisher 15 Euro, ermäßigt 10 Euro. Künftig soll die Jahreskarte 20 Euro, ermäßigt 15 Euro kosten. Der Kulturausschuss sowie der Hauptausschuss haben diesen Änderungen schon zugestimmt. Entscheiden werden die Stadtverordneten am 9. Oktober. 

Von Andreas Vogel

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