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Neuruppiner Rettungswache wird erst 2017 fertig

Arbeiten mussten erneut ausgeschrieben werden Neuruppiner Rettungswache wird erst 2017 fertig

Die Bauarbeiten haben noch nicht einmal begonnen - da gibt es für die geplante Rettungswache in Neuruppin schon schlechte Nachrichten. Sie soll erst rund drei Monate nach der geplanten Fertigstellung übergeben werden. Ein Teil der Arbeiten musste wiederholt ausgeschrieben werden.

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Quelle: MAZ

Neuruppin. Noch vor Beginn der Arbeiten für eine neue Rettungswache in Neuruppin gibt es einen neuen Termin für deren Fertigstellung. Demnach soll der rund 2,3 Millionen teure Neubau nicht Ende 2016 übergeben werden, wie es bisher hieß, sondern erst Ende März 2017. "Das Büro für die Gebäudeplanung hat nach dem Erstellen der Genehmigungsplanung im Juni 2014 die Fortführung des Projektes aus Kapazitätsgründen abgelehnt", begründete am Dienstag Mathias Wittmoser, Leiter des Amtes für öffentliche Sicherheit in der Kreisverwaltung, die Verschiebung.

Deshalb habe der Kreis die Arbeiten neu ausschreiben müssen. Mit dem nun beauftragten Büro habe man die Zeitschiene noch mal besprochen und sich auf den 31. März als Termin für die Fertigstellung geeinigt. "Wir wollen damit vermeiden, dass wir wegen eines womöglich frühen und strengen Winters den Zeitplan immer wieder verschieben müssen", sagte Wittmoser.

Die ersten Erschließungsarbeiten auf dem Gelände, das sich am Anglerzentrum neben der Kreisverwaltung befindet, sollen aber weiterhin bereits im Juli beginnen. Auch am Zeitplan für die Grundsteinlegung im September haben Landkreis und Planer nicht gerüttelt. Damit die Arbeiten im Sommer starten können, soll der Kreistag Ende Juni einer Ausnahme von den Vergabegrundsätzen zustimmen. Dann könnte Landrat Ralf Reinhardt (SPD) im August den Zuschlag an die ausgewählte Firma erteilen. Sonst könnte der Auftrag erst durch den Kreistag Anfang September ausgelöst werden. Denn allein die Kosten für den Rohbau werden mit 700.000 Euro veranschlagt.

Die neue Wache ist notwendig, weil die alte, die sich in Hallen aus den 1970er Jahren an der Neustädter Straße befindet, zu klein ist und nicht mehr den Anforderungen entspricht. Das ist seit Langem bekannt. Deshalb wird bereits seit 2008 über eine neue Rettungswache und deren Standort diskutiert. Doch erst 2013 kaufte der Landkreis für 110.000 Euro jenes Grundstück an der Holländer Mühle neben dem Anglerzentrum (die MAZ berichtete).

Zum Neubau werden eine Fahrzeughalle, ein Sozialgebäude mit Aufenthalts- und Ruheräumen sowie 13 Stellplätze gehören. Finanziert wird die neue Wache über die Gebühren des Rettungsdienstes. Deshalb muss der Landkreis das Geld für die Investition vorschießen ‒ und erhält es erst über eine Laufzeit von etwa 30 Jahren zurück. Im Landkreis gibt es insgesamt neun Rettungswachen. Im Schnitt rücken die Sanitäter pro Jahr zu 17.000 Einsätzen aus. av

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