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Neuruppiner Schülerin liest am besten

Kreisentscheid im Vorlesewettbewerb Neuruppiner Schülerin liest am besten

Johanna Liebe, Sechstklässlerin der Evangelischen Schule in Neuruppin, hat den Kreis-Vorlesewettbewerb am Mittwoch für sich entschieden. Bei dem zweistündigen Ausscheid in der Neuruppiner Stadtbibliothek setze sie sich gegen sieben weitere Schulsieger des Kreises Ostprignitz-Ruppin durch und wird die Region beim kommenden Bezirksentscheid vertreten.

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Diese acht Schulsieger traten zum Vorlesen an.

Quelle: Luise Fröhlich

Neuruppin. Johanna Liebe, Sechstklässlerin der Evangelischen Schule in Neuruppin, hat am Mittwoch den Kreisentscheid im Vorlesewettbewerb gewonnen. Damit wird sie den Kreis Ostprignitz-Ruppin beim Bezirksentscheid vertreten. Insgesamt acht Schüler aus Kyritz, Lindow, Blumenthal, Wildberg, Fehrbellin, Wusterhausen und Neuruppin traten in der Stadtbibliothek im Obergeschoss des Alten Gymnasiums gegeneinander an.

„Ihr seid alle Sieger“, waren die Worte, mit denen Andrea Plagemann, Leiterin der Bibliothek, die Schüler begrüßte. Denn die acht Auserwählten sind die besten der jeweiligen Schulen. Im erneuten Vergleich mussten die Kinder zuerst aus einem selbst gewählten Buch und danach aus dem Titel „Das Leben ist (k)ein Wunschkonzert“ von Sabine Bohlmann lesen. Die Jury bestand aus Jana Kolar-Voigt von der Fontane-Buchhandlung, Marion Liefke (SPD), Eberhard Greulich und Gudrun Gericke von der Stadtbibliothek. Bewertet haben sie die Schüler nach vorgegebenen Kriterien, wie sicherem und flüssigem Vortragen, deutlicher Aussprache, angemessenem Lesetempo und sinngemäßer Betonung. Versprecher gingen nicht in die Wertung ein.

Der Sieg kam überraschend

Teilnehmerin Henriette Funk (12) aus Neuruppin verriet, dass sie vor ihrem Auftritt ziemlich aufgeregt war. „Ich habe die Buchvorstellung einige Male zu Hause vor dem Spiegel trainiert“, erzählte sie. Für den Sieg hat es am Ende trotzdem nicht gereicht.

Die Gewinnerin Johanna Liebe überzeugte im ersten Durchlauf mit einem Buch „Die Geschenke des alten Tobias“ – ein Erbstück von ihrem Opa, der ihr im Publikum die Daumen drückte. Otto Bernhard Wendler schrieb das Jugendbuch 1948 . Johanna entschied sich bewusst dafür, weil sie etwas Besonderes vorlesen wollte. „Die alltäglichen Dinge von damals, die es so heutzutage zum Teil nicht mehr gibt, werden darin schön beschrieben“, sagte sie. Aber nicht nur die Auswahl des Buches überzeugte die Juroren, sondern vor allem die saubere und lebhafte Art des Lesens, die Johanna an den Tag legte.

Johanna Liebe stellt das Buch vor, das sie von ihrem Opa geerbt hat

Johanna Liebe stellt das Buch vor, das sie von ihrem Opa geerbt hat.

Quelle: Luise Fröhlich

Die Schülerin selbst hatte nach ihrem Auftritt ein schlechtes Gefühl und war völlig überrascht, als Andrea Plagemann das Ergebnis bekannt gab. „Natürlich habe ich gehofft, dass ich gewinne, aber gerechnet habe ich damit wirklich nicht“, sagte die 11-Jährige. Beim nächsten Ausscheid auf Bezirksebene, der zwischen Mitte März und Ende April stattfindet, vertritt sie den Kreis.

Von Luise Fröhlich

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