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Ostprignitz-Ruppin Neuruppiner Stiftung verteilt Geld
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuruppiner Stiftung verteilt Geld
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00:17 28.04.2016
Beim Aequinox-Festival präsentierten Schüler diesmal Stücke von Monteverdi in der Pfarrkirche. Quelle: Peter Geisler
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Neuruppin

Obwohl der Sozialen Stiftung Neuruppin die Zinspolitik der Europäischen Zentralbank ebenso wie anderen Sparern arg zu schaffen macht, hat das Kuratorium der Auszahlung von insgesamt 12 600 Euro zugestimmt. Der Betrag verteilt sich auf acht Projekte, lediglich eines ging leer aus: Das Jugendfreizeitzentrum (JFZ) kann sich mit seinem Wunsch nach dem Einbau von energiesparender Beleuchtung aber direkt an die Stadt oder die Stadtwerke wenden – die Stiftung selbst fördert keine Investitionen.

Bereits jubeln kann mit der Neuruppinerin Gabriele Lettow indes bereits eine der Organisatorinnen des Aequinox-Festivals für Alte Musik. Dieses wird nachträglich mit 3000 Euro bedacht. Das Festival hatte im März mehr als 1000 Besucher angelockt. Veranstalter und Organisatoren waren vielfach in Vorleistung gegangen (die MAZ berichtete).

Freiland-Siedlung in Gildenhall bekannt machen

2500 Euro bewilligte die Stiftung für ein Projekt, mit dem die Freiland-Siedlung in Gildenhall einem größeren Publikum bekannt gemacht werden soll. Immerhin wurde in der 1921 vom Baumeister Georg Heyer gegründeten Künstlersiedlung am Neuruppiner Stadtrand bis 1929 nach den Prinzipien des Bauhauses gearbeitet. 2019 wird bundesweit der 100. Geburtstag des Bauhaus-Stiles gefeiert. Dieser war 1919 von Walter Gropius in Weimar gegründet worden.

Je 1500 Euro sind für die Galerie am Bollwerk und eine Ausstellung von Marianne Kühn-Berger bestimmt, 1800 Euro für einen multikulturellen Lese- und Kulturspielplatz während der Fontanefestspiele. Für ein Fontane-Banner-Projekt von Schülern gibt es 1000 Euro, für den Literarischen Bilderbogen 800 Euro und für ein Chorkonzert in Stuttgart zu Ehren von Ferdinand Möhring 500 Euro.

Die Stiftung verfügt über ein Stammkapital von rund 1,4 Millionen Euro. Das Geld stammt größtenteils aus der Stadtkasse und von städtischen Firmen. Neuruppin hofft auch auf private Geldgeber. Die sind bisher aber weitgehend ausgeblieben. Ausgezahlt werden nur die Zinsen.

Von Andreas Vogel

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