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Ostprignitz-Ruppin Neuruppiner Teams fahren zum Eco-Marathon
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuruppiner Teams fahren zum Eco-Marathon
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15:45 10.06.2016
Team „Ruppin Jet“ (links) vom OSZ und Team „E-Fish“ vom Evangelischen Gymnasium. Quelle: Josephine Mühhln
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Neuruppin

Der Countdown läuft: In 14 Tagen geht es für die Teams „Ruppin Jet“ vom Oberstufenzen­trum (OSZ) Ostprignitz-Ruppin und „E-Fish“ vom Evangelischen Gymnasium Neuruppin (Evi) nach Großbritannien zum 32. Shell-Eco-Marathon, der vom 30. Juni bis 3. Juli in London stattfindet. Nachdem die Schüler vom OSZ im vergangenen Jahr mit dem zweiten Platz nur knapp am Sieg vorbeigefahren sind, soll es diesmal auf jeden Fall mit der Goldmedaille klappen.

Der Shell-Eco-Marathon ist der größte Energieeffizienz-Wettbewerb weltweit. Mehr als 280 Teams aus 29 Ländern Europas und Afrikas werden in diesem Jahr erwartet, darunter 17 aus Deutschland. Ziel des Wettbewerbs ist es, ein Fahrzeug zu konstruieren, das eine festgelegte Distanz mit möglichst wenig Kraftstoff fährt.

Gefahren wird in zwei Kategorien

Das Team „Ruppin Jet“ tritt in der Kategorie der „Prototypen“ an. Hier sind bei der Konstruktion der Fahrzeuge keine Grenzen gesetzt. Im Gegensatz zur Kategorie „Urban Concept“, in der das Team „E-Fish“ antritt. „Unser Fahrzeug muss alle Voraussetzungen für eine Nutzung im Straßenverkehr erfüllen“, erläutert Matthias Leich, Mathe- und Musiklehrer am Evi. „Deshalb haben wir also beispielsweise auch Scheibenwischer, Licht und eine Art kleinen Kofferraum.“ Als Projektkoordinator begleitet Leich das Evi-Team nach London.

16 Kilometer müssen die Fahrzeuge in 43 Minuten zurücklegen, dann wird der Verbrauch gemessen und hochgerechnet, wie weit das Fahrzeug gekommen wäre, wenn es einen ganzen Liter Kraftstoff verbraucht hätte.

Solarzellen durften nicht mehr verbaut werden

Sowohl der „G-eco Jet“ des OSZ als auch der „E-Fish“ des Evi fahren mit Batterie und Elektromotor, erklärt Projektleiter Ralf Niendorf vom OSZ. Solarzellen, die die Fahrzeuge im vergangenen Jahr zusätzlich angetrieben haben, seien in diesem Jahr nicht mehr erlaubt. „Die Rennstrecke ist diesmal auf jeden Fall eine große Herausforderung“, befindet Niendorf, der zum fünften Mal ein Team zum Marathon begleitet.

Für das Team „Ruppin Jet“ sitzt Tiffany Schlotte am Steuer. Die 22-jährige ist klein und leicht genug, um den „G-eco Jet“ mit minimalem Verbrauch ins Ziel zu fahren. Als größte Herausforderung – die Rennteilnahme ist für sie eine Premiere – sieht sie das Fahren mit der Konkurrenz, was vorher nicht geübt werden konnte. Insgesamt habe sie aber schnell ein Gefühl für das schmale Gefährt entwickelt.

Offizielle Verabschiedung am 24. Juni

Es komme aber nicht nur auf Größe und Gewicht, sondern auch auf fahrerisches Können an, ergänzt Matthias Leich. Den „E-Fish“ seines Teams lenkt Arik Noack, der mit 1,90 Meter auf den ersten Blick viel zu groß für die Fahrerkabine wirkt. „Aber er versteht es, effizient zu fahren“, sagt Leich. Als Ersatzmann ist außerdem noch Georg Müller mit dabei.

Gesponsort werden beide Teams von den Stadtwerken Neuruppin, der Sparkassenstiftung Ostprignitz-Ruppin, der Shell-Privat-Energie, den Ruppiner Kliniken und der Wildberger Agrargesellschaft. Offiziell verabschiedet werden beide Teams am 24. Juni.

Von Josephine Mühln

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