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Ostprignitz-Ruppin Neuruppins: Die NWG reißt ab
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuruppins: Die NWG reißt ab
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00:28 09.01.2016
Ex-NWG-Chef Walter Tolsdorf (r.) und Nachfolger Robert Liefke vor dem Abrisshaus. Quelle: Peter Geisler
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Neuruppin

Seine Geschichte sieht man ihm gar nicht mehr an. Walter Tolsdorf muss aber immer noch schmunzeln, wenn er daran denkt, was sich einst in dem Gebäude befand, das bis vor wenigen Jahren der Verwaltungssitz der Neuruppiner Wohnungsbaugesellschaft (NWG) war. „Das war mal ein Bullen­besamungsstall“, sagt Tolsdorf, der bis Dezember Geschäftsführer der NWG war. Wo die NWG-Mitarbeiter fast 20 Jahre lang rund 3700 firmeneigene und 1000 fremde Wohnungen verwalteten, wurden einst Rinder gezeugt. Damals war das Areal noch ein Bauernhof.

Die Wohnungsverwaltung hat das Haus an der Neustädter Straße schon vor Jahren geräumt. Die NWG hatte sich einen neuen Verwaltungssitz gebaut. Der ist nicht nur größer, sondern spart auch Strom. Mit Solarmodulen auf dem Dach erzeugt das Wohnungsunternehmen genug Energie für seine Büros. Die alte Verwaltung war zuletzt nur noch Lager und Archiv. Aber auch das ist ausgezogen, nachdem die NWG 2015 ein neues Mehrzweckgebäude ein paar Meter weiter fertiggestellt hat.

Alte Neuruppiner kennen den früheren NWG-Sitz noch aus DDR-Zeiten als Kommunale Wohnungsverwaltung (KWV). Jetzt wird das Gebäude abgerissen, kündigte der neue NWG-Chef Robert Liefke am Mittwoch an. Ein neues Gebäude wird dort vorerst nicht gebaut; die Fläche soll zur Grünanlage samt Parkplatz werden.

Von Reyk Grunow

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Wenn nichts dazwischen kommt, wird der Neuruppiner Haushalt für dieses Jahr Ende Februar verabschiedet. Der Etat ist ausgeglichen, auch die Vorschläge, die zuletzt von den Fraktionen eingereicht worden waren, konnten berücksichtigt werden, sagte Bürgermeister Jens-Peter Golde (Pro Ruppin). Der Etat umfasst ein Volumen von gut 58 Millionen Euro.

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